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Uetersener Nachrichten

19. Oktober 2017 | 20:11 Uhr

Handball : Das Beste zum Schluss

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Obwohl sie die Vizemeisterschaft schon zuvor sicher hatten, ließen es die 1. Männer des TuS Esingen am Sonnabend im letzten regulären Punktspiel der Saison 2014/2015 noch einmal richtig krachen. Gegen die SG Hamburg-Nord II feierten die Tornescher einen 38:20-Kantersieg, war ihr höchster Erfolg in dieser Hamburg-Liga-Spielzeit war. Der zuvor deutlichste Esinger Sieg datierte vom 4. Oktober 2014 (39:23 gegen die HG Hamburg-Barmbek II).

shz.de von
erstellt am 29.Mär.2015 | 18:52 Uhr

„Mir hat unser Auftritt sehr gut gefallen“, so TuS-Trainer Jan-Henning Himborn, der lobte: „Unser zweiter Anzug passte schon viel besser als noch eine Woche zuvor im Spiel beim TSV Ellerbek II!“ Während die Gäste mit nur neun Spielern in der Neuen KGST-Halle antraten, schöpfte Jan-Henning Himborn die maximale Kadergröße von 14 Akteuren aus ‒ und jeder Esinger Feldspieler trug sich mindestens einmal in die Torschützenliste ein. „Es war wichtig, dass sich alle Spieler noch einmal in einer Wettkampfsituation präsentieren konnten“, erklärte der Coach, weshalb er seine „erste Sieben“ nicht allzu lange durchspielen ließ, und stellte erfreut fest: „Es gab durch die Wechsel keinen Leistungsabfall!“

Benedict Philippi, der nach Drittliga-Stationen beim HSV Hamburg II und zuletzt VfL Fredenbeck zum TuS zurückkehrte (die UeNa berichteten), fügte sich bei seinem Heim-Wiedereinstand prächtig ein und erzielte die ersten beiden Tore. Der vielleicht schönste Esinger Saisontreffer war das 5:1, als die Heim-Sieben mit einem Spielzug blitzschnell das Feld überbrückte und Tim Reichert von rechts aus mit einem herrlichen Heber traf (7.).

Auch über ihre linke Seite waren die Tornescher mehrmals über die erste Welle erfolgreich. „Wir haben nach unseren Ballgewinnen immer wieder schnell umgeschaltet, alleine vor der Pause fünf Tore durch Tempogegenstöße erzielt und dem Gegner damit sehr weh getan“, berichtete Jan-Henning Himborn. Beim Stand von 11:4 (15.) nahmen die Gäste aus Hamburg-Poppenbüttel ihre Auszeit. Am Spielverlauf änderte sich dadurch nichts ‒ beim 16:6 stand erstmals eine Zehn-Tore-Führung auf der Anzeigetafel (24.), die Seiten wurden mit dem Ergebnis von 19:9 gewechselt.

„Auch im zweiten Durchgang haben wir viele Tore schön herausgespielt“, lobte Jan-Henning Himborn. Am Ende erzielten die Esinger wie im Hinspiel exakt 38 Tore gegen die 2. Mannschaft von Hamburg-Nord ‒ hatte es damals am 6. Dezember 2014 noch 36 Gegentreffer gegeben, so waren es jetzt aber nur 20. „Natürlich wäre es noch schöner gewesen, wenn wir mehr als 40 Tore geworfen und weniger als 20 kassiert hätten ‒ aber es ist immer schwer, die Konzentration bis zum Ende hochzuhalten“, sagte Jan-Henning Himborn abschließend.

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