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Ehrenamtliche : „Danke“ für die vielen Fahrräder

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Helmut Schulze und Helmut Kessler von der Fahrradwerkstatt in der ehrenamtlichen Flüchtlings- und Asylbewerberarbeit sind unermüdlich und dabei immer auf der Suche nach Fahrrädern, die nicht mehr benötigt werden und Gefahr laufen, in den Schrott zu wandern.

Sind diese im Prinzip noch fahrtüchtig, können also mit einigen geübten Handgriffen wieder repariert werden, dann taugen die Drahtesel für eine Spende an die Fahrradwerkstatt.

Diese Einrichtung flitzt mit ehrenamtlicher Unterstützung dienstags Fahrräder auf und übergibt diese dann an die Menschen, die derzeit Zuflucht in Uetersen suchen und gerne mobil sein möchten. Die Instandsetzung erfolgt gemeinsam mit den Flüchtlingen, regelmäßig kehren sie zum Werkraum der Rosenstadtschule zurück, um Reparaturen durchzuführen. Die Fahrradwerkstatt ist dort untergebracht. Der Bedarf ist enorm, und daher sind die Initiatoren dieser freiwilligen Einrichtung sehr dankbar, wenn ihre Bitte nach Fahrradspenden erhört wird. Am Montag konnten Kessler und Schulze wieder rund 30 Fahrräder in Empfang nehmen. Diese wiesen eine unterschiedliche Güte auf, doch, so Schulze, der die Werkstatt leitet, Hauptsache die Räder drehten sich noch.

Spenden werden weiter gesucht, denn noch immer erreichen neue Flüchtlinge die Rosenstadt. Derzeit leben 165 der Stadt zugeordnete Asylbewerber in der Rosenstadt. Hinzu kommen 30 Flüchtlinge aus den Dörfern der Verwaltungsgemeinschaft und solche Asylbewerber, die von anderen Gemeinden in Uetersen untergebracht wurden.

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erstellt am 27.Okt.2015 | 20:29 Uhr

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