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Leselernhelfer : Damit Defizite gar nicht erst entstehen

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das Lesen gilt als die Schlüsselqualifikation für den Wissenserwerb. Defizite in diesem Bereich führen somit nicht selten zu dauerhaften Nachteilen im Leben. Damit sich festgestellte Defizite, warum sie auch immer entstanden sind, nicht verhärten können, haben es sich die „Leselernhelfer“ (Mentor – die Leselernhelfer Kreis Pinneberg), die auch im Kreis Pinneberg seit inzwischen mehr als zwei Jahren aktiv sind, zur Aufgabe gemacht, den Nachholbedarf hinsichtlich der Lese-, aber auch der Schreib- und Sprachkompetenz zu fördern.

Um noch besser arbeiten zu können, „sucht der Verein weitere freiwillige, ehrenamtliche Mentoren, die einmal pro Woche mit einem Mentorkind lesen“, sagt Peter Boll, Geschäftsführer des Vereins. Ideal sei es, wenn die Mentoren am selben Ort und im Einzugsbereich der Schulen, die mit dem Verein zusammenarbeiten, wohnten. „So können die Lesetermine eigenverantwortlich und flexibel zusammen geplant werden“, sagt Boll. In der Region arbeiten die Mentoren mit der Johannes-Schwennesen-Schule Tornesch und der Birkenalleeschule Uetersen zusammen.

Inzwischen gibt es 60 Kinder, die im gesamten Kreisgebiet von den Mentoren gefördert werden. Zusätzlich zu den von den Schulen zur Verfügung gestellten Büchern und Spielen konnte der Mentorverein in der Vergangenheit aufgrund von großzügigen Spenden und aus Beiträgen der Mitglieder einige Vorlesebücher sowie für die Mentorentätigkeit geeignete Spiele anschaffen und diese für die Mentoren bereitstellen.

Jüngst freute sich Peter Boll über eine Spende der Stiftung der Sparkasse Südholstein. 1500 Euro ließ das Geldinstitut den Mentoren zukommen. Interessierte können sich telefonisch mit dem Geschäftsführer in Verbindung setzen (04122/8450348) oder dieses per E-Mail tun (info@mentor-pinneberg.de). Die Homepage des Vereins lautet „www.mentor-pinneberg.de.

Bundesweit gibt es derzeit 53 Mentor-Vereine.

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erstellt am 03.Mai.2012 | 20:33 Uhr

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