Auftakt : Damit Bildung nachhaltig wird

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„Nachhaltigkeit“ ist ein moderner und so gerne verwendeter Begriff. Dem sonst häufig benutzten ökologischen Hintergrund zog Lutz Altenwerth, Vorstand des Abwasser-Zweckverbandes (azv) Südholstein, in seiner Definition jedoch lieber die wirtschaftliche Bedeutung vor. Dem Wald soll nur so viel entnommen werden, dass er seine Fähigkeiten behält und auch zukünftig genutzt werden kann, sei der oberste Grundsatz der Forstwirtschaft. Für die Klärwerker gelte dies besonders, machten sie doch aus Abwasser wieder das „Lebensmittel Nummer 1“.

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19. September 2011, 20:49 Uhr

Eine Kooperation starten die Nachhaltigkeitsspezialisten aus Hetlingen nun mit dem Kreis Pinneberg. Kinder und Jugendliche sind die Zielgruppe von „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ (BNE). die mit einer Auftaktveranstaltung im Verwaltungsgebäude des azv startete. Über 80 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik, von Vereinen, Verbänden, Schulen und Kindertageseinrichtungen waren gekommen.

Mit Unterstützung des Umweltministeriums sollen unter dem Motto „Die Zukunft gestalten wir“ Ansatzpunkte für die Verankerung nachhaltiger Bildungsansätze in der täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erarbeitet werden. Dabei setzen die Experten besonders auf die regionale Ebene. Gerade in den Kommunen können die Veränderungen aktiv mitgestaltet werden.

Landrat Oliver Stolz verwies in seiner Eröffnungsrede auf die Anstrengungen, die der Kreis in Sachen Nachhaltigkeit bereits geleistet hat. So gibt es bei der Verwaltung seit Längerem eine Leitstelle Klimaschutz. Wer Nachhaltigkeitsstrategien in Wirtschaft und Gesellschaft umsetzen möchte, müsse vor Ort beginnen, so der Landrat. Gerade in den Kommunen hätten Bürger die Möglichkeit, Veränderungen aktiv mitzugestalten.

Nach der Eröffnung wurden Arbeitsgruppen gebildet, die unter anderem von Uwe Helbing (Nabu Haseldorf) und Ingo Waschkau (Kreisjungendring) geleitet wurden. Ziel war es, Ideen zu sammeln,. Zusätzlichen Input bekamen die Teilnehmer anschließend durch Vorträge unter dem Motto „Wie bitte geht’s zur Nachhaltigkeit?“, unter anderem gehalten von Dr. Brigitte Varchmin aus dem Kieler Umweltministerium und der Hetlinger Bürgermeisterin Barbara Ostmeier.

Weitere Veranstaltungen werden folgen. Am Ende der Diskussionen soll ein kreisweites Konzept der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ stehen.

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