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Uetersener Nachrichten

17. August 2017 | 14:22 Uhr

Damals, als die Schweden kamen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In Wittstock /Dosse wird Geschichte gepflegt. Das soll einmal mehr vom 3. bis 5. Juni deutlich werden. Dann wird in Uetersens Partnerstadt aus Anlass der 375. Wiederkehr eines besonderen Geschehens im Jahre 1636 eingeladen – der großen Schlacht bei Wittstock während des Dreißigjährigen Krieges (1618 bis 1648). Die Schlacht zwischen der kaiserlich-sächsischen Armee und schwedischen Truppen endete für die Männer der noch minderjährigen Königin Christina (Schweden) mit einem Sieg. Und der sollte den großen Krieg in Europa um weitere zwölf Jahre verlängern. Die Stadt Wittstock wurde während des Dreißigjährigen Krieges 1618 bis 1648 mehrfach umkämpft und eingenommen. Mit der Bischofsburg war sie ein strategisch wichtiger Ort der Region.

An der bunten Inszenierung während der Schwedentage im Juni wirken mehr als 200 Statisten mit, bestehend aus Traditionsvereinen und Wittstocker Bürgern. Und so gestaltet sich der Programmablauf: Am 3. Juni beginnt der Tag um 12 Uhr mit der Festsetzung des Bürgermeisters, um 14 Uhr wird er gemustert. Weitere Punkte sind „Die brennende Mühle“ und ein buntes Unterhaltungsprogramm bis Mitternacht. Um 23 Uhr gibt es ein buntes Feuerwerk.

Der 4. Juni ist der Haupttag des Veranstaltungswochenendes. Er beginnt bereits um 11 Uhr mit einem „Historischen Markt“, einem abwechslungsreichen Kinder- und Familienprogramm und der Vorstellung der Traditionsvereine. Um 20 Uhr spielt ein Schwedisches Orchester, und um 21 Uhr, wenn es langsam zu dämmern beginnt, gibt es die mit Spannung erwartete Aufführung des Theaterstückes und der Schlachtdarstellung aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Gezeigt werden Szenen vor und nach der Schlacht. Es ist eine Mischung aus Liebe, Kampf und Ehre. Gegen 23 Uhr endet das Theaterspiel mit leuchtenden Feuerwerksfontänen. Zum Ausklang gibt es bis 1.30 Uhr irische Musik.

Das Wochenende ist nichts für Langschläfer, denn am anderen Morgen geht es bereits um 11 Uhr mit dem offiziellen Programm weiter. Es gibt Orchestermusik, Vorführung der Traditionsvereine, ein buntes Familienprogramm, einen Historischen Markt und verschiedene Kinderbelustigungen. Um 15 Uhr wird das Theaterstück vom Vortag noch einmal zur Aufführung gebracht. In der Zeit von 17 bis 19 Uhr klingen die „historischen Tage“ in Wittstock langsam aus. Veranstaltungsort ist Freilichtbühne des Amtshofes und der Amtshof, Auf der Freiheit 10, selbst.

Wer in Wittstock übernachten möchte, wende sich an das Tourismusbüro, 03394/ 433442 (touristinfo@wittstock.de). Die Mitarbeiter sind gerne bei der Zimmersuche behilflich.

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erstellt am 30.Mai.2011 | 16:03 Uhr

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