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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 16:38 Uhr

Bunt statt Blau : DAK startet die Kampagne 2016

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zur Aufklärung setzt die DAK Gesundheit auch 2016 die erfolgreiche Kampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ im Kreis Pinneberg fort. Beim bundesweiten Wettbewerb werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen in der Region wurden angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen.

shz.de von
erstellt am 28.Feb.2016 | 17:14 Uhr

An der mehrfach ausgezeichneten Präventionskampagne gegen Alkoholmissbrauch, die Thomas Ehlert, Chef der DAK-Gesundheit in Pinneberg vorstellte, nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 72500 junge Künstler teil.

Landesschirmherrin von „bunt statt blau“ ist Gesundheitsministerin Kristin Alheit. Im Kreis Pinneberg unterstützt der Landrat Oliver Stolz und die Suchtberatung Pinneberg Stefan Albrecht die Präventionskampagne.

Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen ist im Kreis Pinneberg entgegen dem landesweiten Trend gestiegen. Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit kamen im Jahr 2014 75 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung in das Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2013 um 13,6 Prozent.

„Nach wie vor gehört der Alkohol für viele Jugendliche zum Feiern und Spaß haben dazu“, sagt Thomas Ehlert. „Daher bleibt für uns die weitere Alkoholprävention unverzichtbar, damit sich die insgesamt positive Entwicklung auf Landesebene auch auf unsere Region überträgt und die Klinikeinweisungen wieder zurückgehen.“

Besonderen Anlass zur Sorge bereitet Experten der Alkoholmissbrauch bei den jüngeren Mädchen und Jungen. In der Altersgruppe der 10- bis 15-Jährigen mussten in der Region zwölf Kinder in einer Klinik behandelt werden.

Einsendeschluss für den Wettbewerb 2016 ist der 31. März. Anschließend werden in allen 16 Bundesländern die besten Siegerplakate ausgezeichnet. Im Juni wählt dann eine Bundesjury mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, den Bundesgewinner. Es gibt wertvolle Geld- und Sachpreise zu gewinnen.

Der Sucht- und Drogenbericht der Bundesregierung lobt „bunt statt blau“ seit Jahren als beispielhaftes Präventionsprojekt.

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