Handball : Daheim klappt es nicht

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Während die 1. Frauen des TuS Esingen als Hamburg-Liga-Neuling ihre beiden bisherigen Auswärtsspiele jeweils gewannen, verloren sie am Sonnabendnachmittag auch ihr drittes Saison-Heimspiel: Gegen die SG Niendorf/ Wandsetal setzte es eine 19:25-Pleite.

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24. Oktober 2012, 21:08 Uhr

In den Reihen der Gäste standen mit Torhüterin Ann-Katrin Stoll und Rechtsaußen Gül Bozuyla auch zwei frühere Esingerinnen. Die Gastgeberinnen hatten Anwurf und begannen mit einem Ballverlust von Julia Berge sowie einem Fehlwurf in der ersten Minute. Auf der Gegenseite zeichnete sich TuS-Torhüterin Jessica Krass aus, als sie ebenfalls noch in der Anfangsminute einen Gegenstoß glänzend parierte. Dann war aber Schluss mit lustig und den Gästen gelang das erste Tor des Tages (0:1/2.). Zwar gelang Julia Berge im direkten Gegenzug der Ausgleich, doch danach waren die SG-Frauen gut in Fahrt und setzten sich über ein 1:3 (6.) bis zur zehnten Minute bereits auf 2:5 ab.

Aber dann drehten die Esingerinnen den Spieß um und glichen durch zwei Tore von Anna-Cathleen Voigt sowie Julia Berges bereits dritten Treffer innerhalb von drei Minuten zum 5:5 aus. Beachtlich: Obwohl sich die TuS-Frauen in den ersten 16 Minuten 13 Fehlwürfe beziehungsweise Ballverluste leisteten, gingen sie durch Sofia Schlage mit 6:5 erstmals in Führung (17.). Die Niendorferinnen ließen sich davon aber nicht beeindrucken, sondern kamen selbst in Unterzahl zu zwei Toren (zum 7:9/24.), woraufhin TuS-Trainer Jan-Henning Himborn eine Auszeit nahm. Drei Minuten vor der Pause musste Krass aber sogar das 8:11 hinnehmen und beim Stand von 9:12 ging es dann in die Halbzeit. „Insgesamt haben wir vor der gegnerischen Abwehr zu hilflos agiert – und wenn wir durchgekommen sind, wurde Stoll halbhoch angeworfen, so dass viele Bälle eine sichere Beute für sie wurden“, analysierte TuS-Betreuer Valko Scheele.

Nach dem Seitenwechsel verkürzte Julia Berge zwar zunächst auf 10:12 (32.), doch dann zogen die Gäste langsam aber sicher davon. Dies konnte auch Frauke Langhein, die von der 31. bis zur 48. Minute anstelle von Krass das TuS-Tor hütete, nicht verhindern. Zwar holte Tanja Falk einige Siebenmeter heraus, die Voigt jeweils sicher verwandelte, und Julia Berge gefiel mit mehreren schönen Toren aus dem Feld – aber das alles reichte am Ende nicht. Spätestens in der 53. Minute, als es aus TuS-Sicht 15:23 stand, war die Partie entschieden. Die nächsten Tore zum 19:25-Endstand waren nur noch Ergebniskosmetik. „Im ersten Durchgang hatte sich Niendorf/Wandsetal noch unseren Ballverlusten angeschlossen, hat aber in der zweiten Hälfte die Kurve bekommen“, so Scheele, der abschließend betonte: „Wir machen schnell einen Haken an dieses Spiel und schauen positiv gestimmt in die Zukunft!“

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