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Eisstockschiessen : Dabeisein war alles für den ESC

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Erstmals überhaupt hatten sich die Eisstocksportler des ESC Klein Nordende in diesem Winter als Mixed-Mannschaft für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert.

Die Klein Nordender Mannschaft mit Wilfried Lintzhöft, Karin Kruse, Bernd Hintze und Heike Hintze, die zuvor Norddeutscher Meister geworden war, wusste, dass sie in das extrem stark besetzte Turnier im bayrischen Peiting als klarer Außenseiter startetet. „Wir sehen dieses Turnier als ein Edel-Training an und wollen versuchen, von den Gegnern, die teilweise mit Nationalspielern, Europapokal-Siegern und Weltmeistern gespickt sind, zu lernen“, erklärte ESC-Spielertrainer Wilfried Lintzhöft, der vor dem Turnier tief stapelte: „Sollte uns nur ein Sieg gelingen, wäre das eine große Sensation!“

Nach einer Begrüßungsrede von Christian Lindner, dem Präsidenten des Deutschen Eisstocksport Verbandes, sowie dem Abspielen der Nationalhymne startete das Turnier mit 26 Mannschaften, die zunächst in zwei Gruppen (mit je 13 Teams) aufeinandertrafen. In der über sechseinhalb Stunden andauernden Gruppenphase musste jedes Team zwölf Spiele absolvieren. Für die Klein Nordender setzte es zum Auftakt der Gruppe A eine 0:44-Niederlage gegen den EC Außernzell. „Wir konnten zwar einige Kehren für uns entscheiden, waren aber gegen die Spitzenteams eindeutig überfordert“, so Lintzhöft.

Nach drei weiteren Niederlagen folgte eine kurze Pause. Auch ihre nächsten fünf Auftritte verloren die Klein Nordender klar und schnupperten nur im letzten Gruppenspiel gegen den Friedrichhaller SV (12:14) an einem Sieg. „Einer derart intensiven Spieldauer waren wir einfach nicht gewachsen und haben mit fortlaufender Turnierzeit konditionell stark abgebaut“, so Lintzhöft, der beobachtete: „Auch nur leichte Fehlschüsse wurden von den erfahrenen Gegnern gnadenlos bestraft!“

Als „schade“ empfand es Lintzhöft, dass sein Team, das „zu Beginn den klar überlegenen Gegnern noch etwas entgegensetzen konnte“, erst in der Endphase auf die etwas schwächeren Teams traf: „Da waren wir konditionell platt!“ Auf die Gruppenphase folgten die Platzierungsspiele. In der Partie um den 25. Rang unterlagen die Klein Nordender dem EC Krefeld II, der in der Gruppe B ebenfalls punktlos geblieben war, mit 5:19.

„Nun gilt es, aus diesem Turnier die Lehren zu ziehen“, so Lintzhöft, der hofft, dass sich sein Team im nächsten Jahr über die Norddeutsche Meisterschaft wieder für die Deutschen Meisterschaft qualifiziert. „Alleine das Dabeisein bei einem Turnier mit den besten Spielern der Welt hat unseren Ausflug nach Bayern mehr als lohnenswert gemacht“, bediente sich Lintzhöft des Olympischen Mottos.

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erstellt am 13.Mär.2015 | 21:16 Uhr

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