Klostermarkt und Benefizessen : Da stimmte wieder alles

Es ist immer gut, wenn es Institutionen gelingt, Aufmerksamkeit zu erregen. Denn fast überall „bröckelt“ das Interesse, sinken Mitgliederzahlen.

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17. November 2013, 17:58 Uhr

Mit dem Klostermarkt, der am Wochenende in der Priörinnenscheune des Klosters stattfand, ist es den veranstaltenden Klosterfreunden gelungen, diese Aufmerksamkeit zu erzeugen. Natürlich auch im Interesse der rund 20 Aussteller, die allerdings nicht alle Platz in der Scheune fanden und daher zum Teil in Zelte davor ausweichen durften. Den Freunden des Klosters lag es zudem daran, mit den Besuchern in direkten Kontakt zu treten, um ihnen ihre Ziele zu verdeutlichen.

Trotz recht trüben Novemberwetters haben es die Männer und Frauen, die sich seit Jahren schon ehrenamtlich um das Klosterareal kümmern, putzen, verschönern, renovieren und Konzerte durchführen, geschafft, viele Besucher anzuziehen. Nicht nur Uetersener kamen, auch die Nachbarschaft fehlte nicht.

Und das hatte natürlich auch viel mit dem Angebot des Klostermarktes zu tun. Insbesondere waren es Handarbeiten, die auf die demnächst beginnende Advents- und Weihnachtszeit hinwiesen. Aber auch selbstgekochte Marmeladen, aufgesetzte Liköre und vielerlei Schönes waren Bestandteile des Angebotes.

Wer sich Zeit zum Verweilen nahm, der war im „Café“ herzlich willkommen, einer Stube mit Tischen und Stühlen, liebevoll ausgestattet mit Wandbehängen und einem Ofen. Dort konnten nicht nur Kaffee und Kuchen genossen werden, sondern dort gab es auch die eine oder andere Gelegenheit zum ausgiebigen Gespräch mit den Veranstaltern.

Die Klosterfreunde zeichneten übrigens auch für das parallel stattfindende Benefiz-Büffet verantwortlich, zu dem sich 40 Gäste im Restaurant St. Esprit, dem Gasthaus im Klosterbezirk, angemeldet hatten. Dort konnte ausgiebig geschlemmt werden, wobei der Wirt 80 Prozent des Preises (50 Euro) dem Kloster zur Verfügung stellte. 1600 konnten vom Wirt somit gestiftet werden.

Aufgrund des großen Interesses von Bürgerseite dürfen die Initiatoren beider Veranstaltungen mit dem Ergebnis zufrieden sein.

2014 wird es weitere Veranstaltungen (natürlich auch die beliebten Klosterkonzerte) geben, mit denen die Klosterfreunde ebenfalls auf die Keimzelle Uetersens aufmerksam machen wollen. Schließlich begann dort, auf dem letzten Geesthügel vor der Marsch, alles.

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