zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

18. August 2017 | 07:36 Uhr

Modernisierung : CO2-Senkung um 50 Prozent

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Das erste Obergeschoss des Industriemuseums, in dem der Umbruch von Handwerk, Landwirtschaft und Handel um 1910 thematisiert ist, ist umgebaut, modernisiert und mit einem neuen, umweltfreundlichen Lichtsystem ausgestattet worden.

Die im Jahre 1990 installierten Neonröhren und Strahler waren zum Schluss größtenteils defekt, Ersatzteile nicht mehr erhältlich. „Nach und nach wurde es immer dunkler“, sagte Museumsleiterin Bärbel Böhnke gestern. Nun erstrahle die Abteilung aber im neuen Licht. Die Anschaffung eines geeigneten Beleuchtungssystems, das flexibel einsetzbar ist und sich so auch für die Ausleuchtung von Sonderausstellungen eignet, wäre aufgrund der Konsolidierungsmaßnahmen, von der derzeit alle Elmshorner kulturellen Einrichtungen betroffen sind, nicht möglich gewesen.

Stefan Bemke vom Gebäudemanagement der Stadt und dem Klimaschutzbeauftragten Markus Pietrucha gelang es dann, durch die Planung einer klimafreundlichen Beleuchtung eine 30-prozentige Fördersumme vom Bund zu erlangen: Von den 40000 Euro, die die Umrüstung der vierstöckigen Ausstellungsfläche insgesamt kosten wird, übernimmt der Bund 12000 Euro. Dafür müssen durch den Betrieb der neuen Leuchten 50 Prozent Kohlendioxid eingespart werden.

Auch für die Wirtschaftlichkeit des Museums wird sich die Maßnahme langfristig lohnen, da mit einer Energiekostensenkung um 79 Prozent zu rechnen ist. Um die Ausstellung optimal ausleuchten zu können, waren jedoch weitere 20 der insgesamt 44 Strahler im ersten Stock noch nicht finanziert. In dieser Situation ist es der Vorsitzenden des Fördervereins, Monika Dormann, gelungen, den Rechtsanwalt Prof. Dr. Klaus Pannen als Sponsor zu gewinnen, der die nötigen 8760 Euro hierfür stiftete. „Elmshorn und die Historie der hiesigen wirtschaftlichen Entwicklung liegt mir sehr am Herzen“, so Pannen.

Eröffnet wird die modernisierte Ausstellung am morgigen Sonntag, ebenso wie die Sonderausstellung „Art of Selfmade“ über in Notzeiten Selbstgemachtes.

zur Startseite

von
erstellt am 26.Feb.2016 | 18:19 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert