Partnerschaft : Christlicher Glaube, der verbindet

4437916_800x503_55958da5c9a89.jpg

Das Motto „Grenzen - Los“ bestimmte das Treffen der beiden Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden aus Wittstock und Uetersen anlässlich der 25-jährigen Partnerschaft. Denn nicht nur die beiden Städte sind seit einem Vierteljahrhundert freundschaftlich verbunden. Auch die Baptisten beider Städte pflegen den regelmäßigen Austausch.

shz.de von
02. Juli 2015, 21:13 Uhr

Vor der offiziellen Begegnung der Vertreter der Partnerstädte hatten sich die Christen aus der Dossestadt und der Christuskirche Uetersen auf den Weg gemacht, um sich – nicht nur symbolisch – auf halbem Weg in Mölln in der Begegnungsstätte „Tannenhof“ zu treffen. Beide Kirchengemeinden haben ihre Freundschaft und Verbundenheit bereits zu DDR-Zeiten geknüpft. In einigen Diskussionsrunden, aber auch bei Spielen und Gesprächen während der Spaziergänge in der herrlichen Umgebung, wurde sich an die Zeit vor 1989 erinnert und daran, welche Freiheiten sich aus dem Mauerfall und der Wiedervereinigung ergeben haben. Jedoch wurde auch kritisch nachgefragt, welche Hoffnungen und Erwartungen in 25 Jahren unerfüllt geblieben sind. Aktuell erhielt das Thema „Grenzen – Los“ durch 15 Flüchtlinge, die mit den Uetersenern gemeinsam nach Mölln gereist waren, einen besonderen Höhepunkt. Was bedeutet den Menschen eine deutsch-deutsche Partnerschaft - nach 25 Jahren? Die aus politischen und religiösen Gründen Geflohenen aus dem Nahen Osten erinnerten eindrücklich daran, welchen Stellenwert das Geschehen vor 25 Jahren hatte.

Die Verbundenheit beider Kirchengemeinden kam auch in den jeweiligen Geschenken zum Ausdruck. Wie vor 25 Jahren überreichten die Uetersener einen Rosenstock. War es damals ein „Wittstock“ – eine weiße Rose – so war es diesmal die Tantau-Züchtung Augusta-Luise, die im Garten der Wittstocker Gemeinde ihren Platz finden soll. Die Vertreter der Christuskirche erhielten dagegen ein großes Holzpuzzel, das zwei ineinander verwobene Herzen darstellt. Ein Symbol, das nicht nur auf die Vergangenheit zeigt, sondern Gegenwart und Zukunft miteinander verbinden soll.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert