zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

11. Dezember 2017 | 11:09 Uhr

Fußball : Chancenreicher Abschied

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Da ihr sofortiger Wiederabstieg in die Kreisklasse bereits besiegelt war, gingen die 1. Herren des Heidgrabener SV „nur“ mit dem Willen, sich positiv aus der Kreisliga 7 zu verabschieden, in ihr letztes Saisonspiel gegen den SC Pinneberg. In seiner (zumindest vorerst) letzten Partie im HSV-Trikot stand dann Philippe Schümann wieder einmal im Blickpunkt: Zunächst scheiterte der Stürmer der nun zum Oberligisten SV Halstenbek-Rellingen geht, mit einem Flachschuss noch an SCP-Keeper Maik Preuße (7.). Drei Minuten später lupfte er den Ball nach einem langen Pass aber von halbrechts über Preuße zum 1:0 ins Gäste-Gehäuse. In der zwölften Minute hätte schon das 2:0 fallen müssen – nach einem weiteren Steilpass war Schümann rechts an Preuße vorbeigezogen, traf dann aber nur den rechten Pfosten; dann brachte Björn Hutterer das „Kunststück“ fertig, den Abpraller aus zwei Metern links am leeren Tor vorbeizulegen.

shz.de von
erstellt am 14.Mai.2012 | 19:59 Uhr

Nachdem die Heidgrabener fünf (!) weitere Großchancen vergeben hatten (Schümann scheiterte freistehend, Tim Siebels traf per Freistoß die Latte, Hutterer vergab nach einem Pass von Eike-Jendrik Willers, Tim Siebels zielte nach schönem Schümann-Pass vorbei und Dennis Malysz traf den Pfosten), gelang Peter Fast in der 39. Minute das 1:1 für die Gäste. Nur zwei Minuten später brachte Schümann die Heidgrabener wieder in Führung, als er nach einem Pass von Jendrik-Eike Willers abermals alleine aufs SCP-Tor zulief. Ümit Kalebas antwortete abermals postwendend mit dem 2:2 (44.) und HSV-Coach Ove Hinrichsen befand: „Die Pinneberger hätten sich nicht beschweren können, wenn wir zur Pause mit 6:2 geführt hätten!“

Nach dem Seitenwechsel gab es in einer fairen Partie auf beiden Seiten noch zwei gute Chancen, von denen SCP-Akteur Kim Kristian Stieb eine nutzte (76.) und damit den Gäste-Sieg sicherstellte. Der Heidgrabener Marco Zemanek hatte zuvor einen Foulelfmeter am Tor vorbei geschossen (70.). Dass Zemanek überhaupt zum Strafstoß antrat, lag daran, dass seine Mitspieler den nun scheidenden Defensivmann vor dem Anpfiff als Schützen auserkoren hatten. Die überraschenden Nominierungen von Keeper Pascal Fritz und Stürmer Hutterer für die Start-Elf erklärte Hinrichsen wie folgt: „Das hatten sich beide durch gute Trainings-Leistungen verdient!“

Nach dem Abpfiff grillten die Heidgrabener noch zusammen und Schümann sowie Eike-Jendrik Willers (war einmal mehr auffälligster HSV-Spieler) und Zemanek wurden gebührend verabschiedet.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert