Zeitgleich : CDU zum Bau der K22

Den Christdemokraten um Fraktionsvorsitzenden Christopher Radon ist es ein Anliegen, darauf hinzuweisen, dass sie den Bau der K 22 auf der vom Kreis geplanten Trasse befürworten und für eine zügige Umsetzung eintreten.

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21. Oktober 2011, 20:51 Uhr

„Zurzeit wird in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt, als wären die Mehrheiten der politischen Parteien in Tornesch gegen einen Bau der vom Kreis geplanten Trasse der K 22“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Christopher Radon.

Er verweist darauf, dass es zwar richtig sei, dass auch die Tornescher CDU seinerzeit der Forderung zur Prüfung einer alternativen Trasse südlich um Tornesch-Esingen zugestimmt hat, aber es habe sich bei dem Gutachten herausgestellt, dass eine Entlastung des Tornescher Zentrums bei einer Südumgehung nicht spürbar erfolgen werde. „Daher hat die CDU der weiteren planerischen Verfolgung einer Südumgehung eine Absage erteilt“, betont der CDU-Ratsherr. Christopher Radon macht deutlich, dass die Christdemokraten auf einen zügigen, zeitgleichen Ausbau des Wischmöhlenweges und der Bahnunterführung in Esingen setzen und einen zügigen Ausbau der Westumgehung Pinneberg und eine weitere Bahnunterführung in Prisdorf fordern. „Selbst bei einer reinen Entlastung der Ahrenloher Straße und des Ortszentrums vom Schwerlastverkehr wird die Wohnqualität um ein Vielfaches zunehmen“, heißt es in der CDU-Presseerklärung.

Sie verstehen sich als eine Partei, die die Interessen aller Tornescher Bürgerinnen und Bürger vertritt, auch derjenigen, die „einer nicht lauten Mehrheit“ angehören. Auf einer eigens von der CDU durchgeführten Veranstaltung zum Thema K22 sei von vielen Anliegern der Ahrenloher Straße und der Jürgen-Siemsen-Straße die Notwendigkeit einer K22 unterstrichen worden, bringt Christopher Radon in Erinnerung und betont: „Bei politischen Entscheidungen müssen viele Einzelanliegen gebündelt und gegeneinander abgewogen werden. Wichtig ist, dass am Ende die Wohnqualität für die Mehrheit der Einwohner verbessert wird.“

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