zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 19:41 Uhr

Anbindung : CDU will den ÖPNV neu denken

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Angeregt durch die Wünsche zahlreicher Bürger sowie die Initiative der Jungen Union Tornesch-Uetersen, eine attraktivere Busanbindung der Stadt Tornesch zu erreichen, wollen sich die Christdemokraten nun verstärkt diesem Thema widmen und es über den Umweltausschuss in die politischen Gremien bringen.

Ein konstruktiver Gedankenaustausch innerhalb der Fraktion führte zu dem Ergebnis, dass nicht einfach bestehende Busverbindungen umgelenkt werden sollten. Die Christdemokraten wollen den ÖPNV komplett neu denken, wie der Fraktionsvorsitzende Christopher Radon betont. Das CDU-Vier-Säulen-Modell umfasst die Direkt-Verbindung Uetersen - Bahnhof Tornesch, die Schulbusverbindung Tornesch und Tornesch-Uetersen, den innerörtlichen Busverkehr und die Anbindung der Gewerbebetriebe. Wichtigstes Anliegen der Christdemokraten ist, eine schnelle Busverbindung zwischen Uetersen und dem Tornescher Bahnhof zu schaffen. „Ein Bus, der vom Uetersener  Buttermarkt eine gefühlte Stunde bis zum Zentrum in Tornesch braucht und an jeder Ecke hält, ist in der heutigen Zeit nicht mehr vermittelbar“, macht Christopher Radon deutlich.

Der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Friedrich Meyer-Hildebrand verweist darauf, dass die CDU erst einmal ein Wunschkonzert anstimmen möchte. „Erst wenn wir ohne Grenzen und Kosten denken und herausarbeiten, was ein ÖPNV im Hamburger Umland eigentlich leisten muss, können wir das Thema wirklich entwickeln“, betont er. Die Christdemokraten wollen verschiedene Lösungsansätze gedacht wissen. „Wenn wir die Linien unter  Berücksichtigung von Kosten einfach nur verschwenken, werden wir weiterhin ein unattraktives Nahverkehrsmodell behalten“, sind sie sich einig. Ihre Forderung daher, den ÖPNV aus der Sicht des Fahrgastes zu denken: Wann will er wohin und wie viel Zeit hat er dafür?

Schnelle Verbindungen zwischen Uetersen und Tornesch und die Anbindung des Gewerbegebietes sind für die Tornescher CDU jedoch nur ein erster Schritt. Den Christdemokraten schwebt für den innerörtlichen Nahverkehr ein Kleinbus vor, mit dem man von Esingen ins Zentrum zum Einkaufen, weiter zum Rathaus und auf dem Rückweg noch zum Kaffeetrinken in die Gaststätte Birkenhain fahren könnte.

zur Startseite

von
erstellt am 02.Dez.2015 | 21:01 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert