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Arbeitsmarkt : CDU-Politiker auf der Suche nach der einen Schraube

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Zu viert waren die Vertreter der CDU am Freitag in die Arbeitsagentur Elmshorn gekommen. Die Landtagsabgeordneten Barbara Ostmeier, Michael von Abercron und Peter Lehnert und die Kandidatin der Union im Wahlkreis Pinneberg, Natalina Boenigk. Bei Agenturleiterin Michaela Bagger wollten sie sich über die aktuellen Entwicklungen am Arbeitsmarkt informieren.

shz.de von
erstellt am 16.Mär.2012 | 21:01 Uhr

„Erfreulich ist, dass die absolute Zahl der Arbeitslosen deutlich zurückgegangen ist“, konnte Michaela Bagger ihren Gästen auch persönlich noch einmal bestätigen. Es gäbe eine hohe Dynamik an Zugängen und Abgängen in der Statistik im Kreis Pinneberg, was aber auch der räumlichen Nähe zu Hamburg geschuldet sei. Auch im Bereich der Zeitarbeit konnte die Agenturchefin ein positives Fazit sehen: „Es macht keinen Sinn, immer nur eine Seite der Medaille zu betrachten. Sicher gibt es Probleme für Menschen, die nicht aus der Zeitarbeit heraus kommen, doch für viele bietet sich hierdurch auch eine Chance, überhaupt wieder Fuß auf dem Arbeitsmarkt fassen zu können. Wert legte Michaela Bagger darauf, dass alle Zeitarbeitsunternehmen, mit denen die Agentur eine Zusammenarbeit betreibe, tariflich gebunden seien.

Für die Abgeordnete Barbara Ostmeier lag ein besonderer Fokus auf der Frage der Teilzeitbeschäftigung. „Die Ausführungen von Frau Bagger haben auch hier gezeigt, dass Teilzeit nicht immer nur schlecht sein muss.“ So gäbe es, gerade bei Frauen, auch eine große Tendenz diese Möglichkeit in Anspruch zu nehmen, um Familie und Beruf miteinander vereinen zu können. Außer Acht lassen dürfe man aber nicht, dass es auch hier die Kehrseite gäbe, von Menschen, die sich nicht aus freien Stücken für die Teilzeitarbeit entscheiden.

Auch bei den Aufstockern, also Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die allein von ihrem Gehalt ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten können, gibt es eine leichte Zunahme, die sich zwar nicht in absoluten Zahlen ausdrücke, jedoch in den Aufwendungen hierfür. Doch auch hier gelte es, nicht pauschal den Stab zu brechen. Viele Aufstocker hätten hierdurch überhaupt wieder ein eigenes Einkommen.

Am Ende stand das Fazit, dass es nicht nur eine Schraube gibt, an der es zu drehen gilt um alle Probleme lösen zu können.

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