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Betreuungsplätze : CDU ist auch für einen KiTa-Neubau

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Aus Sicht der Christdemokraten gibt es in der Stadt ein ständiges Hin und Her, was den Bedarf an und die Belegung von Kindergartenplätzen angeht. „Gab es im Frühjahr 2015 noch ein Überangebot an Elementarplätzen, besteht nun akuter Handlungsbedarf“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Christopher Radon. Er verweist darauf, dass die Christdemokraten einer Reaktivierung der Kinderbetreuung im Bonhoefferhaus zustimmten, um den notwendigsten Bedarf abzudecken. Kurzfristig können so 25 Betreuungsplätze für Drei- bis Sechsjährige geschaffen werden.

shz.de von
erstellt am 27.Jan.2016 | 20:40 Uhr

Doch die Christdemokraten mahnen zukunftsorientiertes Handeln an. „Wir müssen ganzheitlich ansetzen und die Kapazitäten so aufbauen, dass bis auf wenige Ausnahmesituationen immer ausreichend Kinderbetreuungsplätze vorhanden sind. Gleichzeitig darf aber keine Überkapazität entstehen“, betont die sozialpolitische Sprecherin der CDU, Silke Sörensen.

An einem bestehenden Kindergarten anzubauen, halten die Christdemokraten für nicht zielführend und denken dabei auch an die zum Teil bereits jetzt bestehende große Straßenverkehrsbelastung vor den Einrichtungen. Die CDU spricht sich daher auch für einen Kindergartenneubau aus. Die Sozialdemokraten hatten diesen Antrag in einer nicht öffentlichen Sitzung des Bildungsausschusses gestellt. Und auch die Christdemokraten bevorzugen als Standort das neue Wohngebiet „Tornesch am See“. Denn auch sie rechnen dort aufgrund des Zuzugs mit dem größten Bedarf.

„Wir können uns gut vorstellen, eine Kindertagesstätte dort zu schaffen, wo der Bedarf am größten ist. Und wenn der Bedarf nicht mehr besteht, wird die Einrichtung einem anderen Zweck übergeben. So wie das Haus am Ortbrookweg, in dem noch vor wenigen Jahren Kinder betreut wurden und das heute ein Wohnhaus ist“, führt Christopher Radon als Beispiel an.

Im Zusammenhang mit dem Neubau einer Kindertagesstätte im Wohngebiet „Tornesch am See“ können sich die Christdemokraten auch vorstellen, die Gruppen aus dem AWO-Kindergarten Lüttkamp umzusiedeln und in den neuen Kindergarten zu integrieren. Denn einer vorgesehenen Sanierung des Kindergartens Lüttkamp für 500000 Euro oder einem möglichen Kauf des Gebäudes und anschließender Sanierung steht die CDU sehr skeptisch gegenüber.

„Wir wollen in diesem Jahr eng mit der Verwaltung zusammenarbeiten, um den KiTa-Bedarf zukunftsorientiert zu planen. Das erfordert von allen Seiten Flexibilität und ein Loslösen von alten Denkmustern. Der große Zuzug nach Tornesch und die Arbeitszeiten von Eltern erfordern flexible Angebote“, verdeutlicht Silke Sörensen die Aufgaben.

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