Antrag : CDU-Idee für Ortskernverdichtung

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In der Sitzung des Ausschusses für Umweltschutz und Bauleitplanung am Montag, 23. Februar, 20 Uhr im Gemeindezentrum, werden die Christdemokraten einen Antrag zur Verdichtung des Ortskerns einbringen.

shz.de von
17. Februar 2015, 21:45 Uhr

„Wir brauchen in unserer Gemeinde dringend seniorengerechte Wohnungen. Und die sollten in einem ersten Bauabschnitt auf dem etwa 6 Hektar großen Gebiet östlich des Drosselstiegs entstehen“, erläutert der CDU-Gemeindevertreter und Finanzausschussvorsitzende Egbert Hagen.

Das Baumschulgelände sei von seiner zentralen Lage zu MarktTreff, AWO-Treff-Räumen, Gemeindezentrum, Schule, Kindergarten und den Sportstätten bestens für eine Bebauung geeignet. Und wie die Christdemokraten wissen, könne das Gelände erworben werden. „Unser Vorschlag ist, dass die Gemeinde die Fläche kauft, die Erschließung vornimmt und die Grundstücke dann vermarktet. Den Erlös könnten wir gut für die Sanierung des Gemeindezentrums und Investitionen an der Schule gebrauchen“, betont CDU-Gemeindevertreter und Bauausschussvorsitzender Karsten Wende. Die Bebauung, so die Vorstellung der Christdemokraten, sollte in mehreren Abschnitten erfolgen. Einen groben Entwurf werden sie im Ausschuss für Umweltschutz und Bauleitplanung vorlegen. „Im ersten Bauabschnitt sollten vier dreigeschossige Mehrfamilienhäuser mit Fahrstuhl und seniorengerechten Wohnungen entstehen. Aber auch eine Senioreneinrichtung könnten wir uns vorstellen“, so Egbert Hagen.

Er weiß von etlichen Heidgrabenern der älteren Generation, dass sie ihr Eigenheim verkaufen wollen und am liebsten in eine kleinere Wohnung vor Ort ziehen würden. „Doch einige Seniorinnen und Senioren sind schon in Umlandkommunen gezogen, weil es halt in Heidgraben keine entsprechenden Wohnungen gibt“, macht Egbert Hagen den Bedarf an seniorengerechtem Wohnraum deutlich. In einem zweiten Bauabschnitt stellen sich die Christdemokraten dann Einzel- und Reihenhausbebauung für die jüngere Generation, aber auch, wenn der Bedarf vorliegt, weitere seniorengerechte Bebauung vor.

„Auch sozialgeförderter Wohnraum könnte im zweiten Bauabschnitt entstehen, denn solche Wohnungen sind in unserer Gemeinde ebenfalls nicht vorhanden. In jedem Fall würden wir durch die Ausweisung eines neuen Baugebietes mit seniorengerechtem und sozialgefördertem Wohnraum Wegzug aus der Gemeinde verhindern. Auch wir müssen uns dem demografischen Wandel stellen und nun zügig tätig werden“, betont Egbert Hagen.

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