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Uetersener Nachrichten

18. Dezember 2017 | 06:13 Uhr

CDU holt die absolute Mehrheit

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Haselauer Christdemokraten sind die Ausnahme in der Marsch: Der CDU-Gemeindeverband hat als einziger zugelegt bei der Kommunalwahl 2013. Und das hat Folgen: Sie werden in der nächsten Gemeindevertretung die Mehrheitsfraktion stellen. „Die Bürger haben die kontinuierliche Arbeit belohnt“, steht für Rolf Herrmann, Bürgermeister und CDU-Vorsitzender, fest. Bereits von 2003 bis 2008 hatten sie die absolute Mehrheit.

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 21:11 Uhr

55,1 Prozent haben die Konservativen geholt, 2008 waren es noch 49,3 Prozent. Damit sitzen jetzt sechs Christdemokraten in dem nächsten Rat der Gemeinde. Das entscheidende Mandat konnte der Freien Wählergemeinschaft Haselau abgenommen werden, die auf 34,2 Prozent kam (2008: 42 Prozent). Neben den vier FWHlern wird mit Rudolf Zilles auch ein Sozialdemokrat mitarbeiten. Damit ist er zwar nicht mehr das Zünglein an der Waage, doch gestaltet sich der Wahlabend deutlich ruhiger für den Genossen als vor fünf Jahren. Stand damals sein Wiedereinzug erst sehr spät fest, so gab es diesmal mit 10,8 Prozent keine Probleme.

Heraus sticht das hervorragende Ergebnis für Rolf Herrmann. Er konnte 356 Stimmen auf sich vereinen, womit die Haselauer die unaufgeregte und sachorientierte Arbeitsweise des Gemeindeoberhauptes gewürdigt haben dürften. Auffällig ferner die 320 Stimmen von Marten Plüschau. Der Landwirt und Familienvater steht für eine neue Generation von Haselauer Christdemokraten.

Als Direktkandidaten ziehen neben Herrmann und Marten Plüschau noch Wilfried Plüschau, Ulrike Wulff, Hans-Werner Wulff (alle CDU) und Gunter Küchler (FWH) ein.

„Das Ergebnis stellt uns natürlich nicht zufrieden“, sagt der FWH-Spitzenkandidat Gunter Küchler. Man habe nicht genügend mobilisieren können. „Es gibt keine großen Differenzen im Dorf“, erklärt er, „die Bürger sind zufrieden mit der Arbeit der Gemeindevertretung.“ Mitgliederwerbung ist aus der Sicht von Küchler eine der wichtigsten Aufgaben der Freien Wähler für die kommenden fünf Jahre. Die neuen Mehrheitsverhältnisse sollen laut Herrmann nichts an der Arbeit in der Gemeindevertretung ändern. „Gut miteinander umgehen“ wolle er mit den Vertretern der anderen Fraktionen. Wichtigstes Thema sei die Breitbandverkabelung. Das soziale Netz, an dem bereits in der vergangenen Wahlperiode gestrickt wurde, muss weiter verstärkt werden. „Und wir kämpfen ums Überleben“, sagt der Bürgermeister mit Blick auf Kieler Reformpläne für die Kommunen.

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