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Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 04:36 Uhr

Kritik : CDU: Faust führt weiter

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Andreas Faust bleibt Vorsitzender des CDU-Stadtverbands Uetersen. Bei der Jahreshauptversammlung im Uetersener Hof bestätigten ihn die 18 anwesenden Wahlberechtigten einstimmig. Dem Stadtverband gehören 43 Mitglieder an, fünf weniger als vor zwei Jahren.

shz.de von
erstellt am 27.Feb.2015 | 17:23 Uhr

„Gutes Gelingen!“, wünschte die CDU-Kreisgeschäftsführerin Karla Fock dem 48-Jährigen. Faust ist seit zwei Jahren im Amt.

Seinem Vorschlag zur Wiederwahl der gleichberechtigten Vorsitzenden Matthias Nowatzki und Björn Schreiber folgten die Mitglieder einstimmig. Schatzmeister Bernd Pyssa wurde mit einer Enthaltung im Amt bestätigt.

Die Besitzer Adolf Bergmann und Olaf Seifert ließen sich nicht wieder aufstellen. Seifert hatte zehn Jahre lang in dem Gremium mitgearbeitet, Bergmann zuletzt zwei Jahre lang. Zum neuen Beisitzer wurde mit zwei Enthaltungen Alexander Böhm gewählt.

Mit gemischten Gefühlen blickte Faust auf die Bürgermeisterwahl des vergangenen Jahres zurück. Wie berichtet, erhielt er in einer Stichwahl 40,24 Prozent der Stimmen und unterlag damit seiner Konkurrentin Andrea Hansen (SPD, 59,76 Prozent). „Leider fehlten ein paar hundert Stimmen, um den Politikwechsel komplett zu machen. Das ist schade und bedeutet für diese Stadt weitere sechs Jahre Stillstand. Für uns bedeutet es aber auch, weiterhin gute Politik zu machen und weiterhin auf die Missstände hinzuweisen, die die Bürgermeisterin zu verantworten hat“, so Faust.

Zwei Beobachtungen hob der Vorsitzende in dem Zusammenhang besonders hervor: Zum einen beklagte er „unvollständige Sitzungsvorlagen und vorenthaltene Informationen“. Er sei dadurch ständig zu Nachfragen und Informationsbeschaffung gezwungen, was die politische Arbeit erschwere.

Zum anderen hat er kein Verständnis dafür, dass Andrea Hansen nach der öffentlichen Gelöbnisfeier der Bundeswehr die Ausrichtung dieser Veranstaltung anderen Städten empfohlen habe. Faust ist überzeugt, das der Uetersener Einzelhandel an dem Tag sehr gut verdiente. Die Stadt sollte sich die Feier daher auch in Zukunft nicht entgehen lassen. Finanziell unterstützte der CDU-Stadtverband die kulturellen Abende von Heinz Kubik im „Haus am Rosarium“, die Seniorenweihnachtsfeier der Stadt und die sogenannten Gelben Schleifen an den Ortseingängen als Zeichen der Verbundenheit mit Soldaten in Auslandseinsätzen.

Das Minus in der Verbandskasse am Jahresende in Höhe von 2000 Euro rühre aber vor allem von der Wahl her, erläuterte Pyssa. Der Verband habe das Defizit jedoch gut auffangen können.

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