zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

12. Dezember 2017 | 23:35 Uhr

Laeiszhalle : „Carminho“ belebt den Fado

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der traditionelle portugiesische Musikrichtung Fado ist an Tragik und Emotion kaum zu überbieten. Die junge Künstlerin „Carminho“ verkörpert eben diese Leidenschaft und Emotion und erweckt den Fado zum neuen Leben. Die Präsenz der Sängerin lässt die Herzen ihrer Fans höher schlagen und vor allem für die jüngere Generation öffnet sie die Tür zu einem Musikstil, der in der heutigen Zeit auf den ersten Blick an Bedeutung verloren hat.

shz.de von
erstellt am 25.Nov.2015 | 19:50 Uhr

Glücklicherweise konnte „Carminho“ zeigen, dass die sanfte Melancholie und die sogenannte „saudade“ (dt. etwa „Weltschmerz“) auch oder vielleicht sogar gerade in der Gegenwart mit all ihren Wirren noch so aktuell ist wie noch nie zuvor. Nicht umsonst sind die Konzerthäuser bis auf den letzten Platz gefüllt, wenn „Carminho“ auf der Bühne steht. Ihr Debütalbum „Fado“ stieg in ihrer Heimat direkt auf Platz 2 der Albumcharts ein und konnte sich dort über einen langen Zeitraum halten. Nach kürzester Zeit erhielt die Platte eine Platin-Auszeichnung und das renommierte Magazin „Time Out“ betitelte das Werk als „beeindruckendste Fado-Debüt in Jahrzehnten“. Auch die britische Musikzeitschrift Longlines war begeistert von der jungen Fado-Sängerin und nahm ihr erstes Album in die Top 10 der besten Alben des gesamten Jahres auf. Seit dem Jahr 2011 gehört der Fado offiziell zum Weltkulturerbe der Unesco und „Carminho“ trägt mit ihren Konzerten zum Erhalt dieses Musikstils maßgeblich bei.

Am Donnerstag, den 3. März nächsten Jahres, gastiert die Sängerin ab 20 Uhr im kleinen Saal der Laeiszhalle in Hamburg, um mit ihrer einzigartigen Stimme das Publikum zu verzaubern. Konzertkarten gibt es ab sofort ab 28 Euro im Vorverkauf.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert