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Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 07:57 Uhr

Speeldeel : Bunte Abende besonders beliebt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Bedürfnisse der Theaterfreunde ändern sich und die Elmshorner Speeldeeil passt sich ihnen an. „Wir werden zukünftig auch einige Nachmittagsvorstellungen geben“, erklärt der Vereinsvorsitzende Gerhard Richert. Manche Zuschauer möchten eben am Wochenende früher Zuhause sein.

Außerdem wird ein Angebot erweitert, dass sich zum Renner entwickelt hat und die Karten bereits weit vor den Terminen ausverkauft sind. Von „Eeten un Theoter" bieten wir erstmals vier Veranstaltungen an“, freut sich der Theaterchef.

Mit der Bilanz der vergangenen Saison ist der Haselauer zufrieden. Gut 15000 Zuschauer kamen zu den Aufführungen. Damit liegt die Speeldeel auf dem Niveau der Vorjahre. Immer mehr werden die „bunten Programme“ nachgefragt, wie eben Eeten un Theoter. Richert macht insgesamt einen Trend zu kleinere und kürzeren Veranstaltungen aus, bei denen auch gerne mal verschiedene Angebote kombiniert werden dürfen. Unverändert stark nachgefragt werden die Platt-Angebote in Kliniken, Schulen, Alten- und Pflegeheimen. Neu hinzugekommen ist die Zusammenarbeit mit Kirchen. So hat Richert vor kurzem den Erntedankgottesdienst in der Haselauer Kirche mit einer Geschichte bereichert. Weitere Zusammenarbeiten mit Gemeinden sind in Vorbereitung.

Erfreulich auch, dass ein Aufruf gefruchtet hat, in dem die Speeldeel Mitstreiter suchte. „Wir haben sechs Neue“, berichtet der Bühnenchef, „zwei sind schon auf der Bühne eingesetzt worden.“

In der vergangenen Saison hatte Richert ein bisschen kürzer getreten – und das soll auch so bleiben.

Ausgesucht werden die Stücke für die großen Aufführungen nach wie vor vom Theaterleiter. Die Ausarbeitung wird allerdings in die Hände von Gastregisseuren gelegt. Hauptrollen will er auch nicht mehr übernehmen. Weiterhin dabei ist der Ur-Komödiant bei den bunten Programmen und den Angeboten, mit denen Platt-Novizen an die Sprache herangeführt werden sollen.

Ein bisschen bei anderen Theatern abgeguckt hat man sich ein neues Speeldeel-Angebot. Unter dem Motto „Plattdüütsch denken, Plattdüütsch schenken“ können Theaterbesuche weitergegeben werden. Das wäre doch etwas für das Weihnachtfest oder einen Geburtstag, findet Richert, denn „schenken is jümmers een Vergnögen!“

Diese Tickets gibt es in allen Vorverkaufsstellen, im Verbreitungsgebiet der UeNa etwa in Uetersen in der Gaststätte „Zur Erholung“, der Moorreger Theaterkasse, dem „Hotel Brügmann“ in Heist, „Krögers Gasthof“ in Tornesch-Ahrenlohe, dem „Haseldorfer Hof“ sowie den Reisebüros Sentek in Uetersen und Tornesch. Dort gibt es übrigens auch den Flyer zur neuen Saison mit allen Informationen, die ein Speeldeel-Fan braucht.

Aufführungen und Termine

Zwei Komödien hat die Elmshorner Speeldeel in ihr Programm für die Saison 2013/14 aufgenommen. Für „Wat mutt, datt mutt“ von Bernhard Fathmann hebt sich bereits am Sonntag, 27. Oktober, um 18 Uhr im Schulzentrum Moorrege der Premierenvorhang. Ein vermeindlich gewiefter Bauer wird darin von einer zupackenden Dame zur Raison gebracht. Weitere Aufführungen sind im UeNa-Verbreitungsgebiet in Uetersen (6. November), Heist (10. November), Haseldorf (15. November) Tornesch-Ahrenlohe (17. November) und Appen (21. Dezember) geplant.

Ein deftiger Spaß dürfte das Stück werden, dass am 25. Januar Premiere feiert. Der Titel „Müggensack sien Venus“ von Tilly Hütter gibt die Richtung vor.

Erstmals eine Nachmittagsvorstellung gibt es bei „Eeten un Theoter“ im Haselauer Landhaus. Gezeigt wird die Mischung aus Döntjes, Geschichten, Musik und Leckereinen vom 14. bis 16. März. Karten gibt es bereits jetzt für Eeten un Theoter, und zwar nur im Haselauer Landhaus.

www.speeldeel.de

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erstellt am 11.Okt.2013 | 18:55 Uhr

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