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Uetersener Nachrichten

19. August 2017 | 13:31 Uhr

Handball : Bundesligareife Abwehr ...

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Weder in der Neuen KGST-Halle selbst noch auf dem dazugehörenden Parkplatz blieben viele Plätze frei, als die 1. männliche A-Jugend des TuS Esingen am Sonntagabend zu ihrem zweiten Bundesliga-Heimspiel den VfL Bad Schwartau empfing. Groß war der Jubel unter den 400 Zuschauern, als Mike König gleich den ersten Tornescher Angriff mit dem 1:0 krönte. Das 2:1, erzielt von Jesko Sauerland, blieb aber schon die letzte Esinger Führung. „Wir haben wieder gut begonnen, uns dann aber leider im Angriff zu viele Fehlwürfe geleistet“, stellte Claas-Peter Schütt, der die TuS-Talente zusammen mit Till Krügel trainiert, nach der 18:25-Niederlage fest.

Dabei hielten die Esinger deutlich besser mit als bei ihrem Heim-Debüt in Deutschlands höchster Junioren-Spielklasse, bei dem sie am 20. September eine bittere 26:40-Klatsche gegen den TSV Burgdorf kassiert hatten. „Wir hatten eine bundesligareife Abwehr – damit, nur 25 Gegentore kassiert zu haben, können wir definitiv sehr zufrieden sein“, so Schütt, der daran erinnerte: „Diese Zahl an Gegentreffern hätte in unseren vorherigen drei Saisonspielen jeweils zu einem Sieg gereicht ...“

Nicht so gegen den Nachwuchs des Zweitligisten Bad Schwartau. Nach dem 2:2 waren die Tornescher durchgehend im Hintertreffen, blieben bis zur Pause aber zumindest auf Schlagdistanz. König, der am gegnerischen Kreis einige gute Aktionen hatte, und Mirko Hahn machten aus einem 3:6- einen 5:6-Rückstand. Hennes Paulsen, der – obwohl er unter der Woche krank war und deshalb nicht über 60 Minuten durchhielt – mit vier Toren der beste TuS-Schütze war, gelang beim 6:7 letztmals der Anschlusstreffer. Benedikt Vollbehr verkürzte mit seinem zweiten von insgesamt drei verwandelten Siebenmetern zum 9:12-Pausenstand.

„Nach dem Seitenwechsel hatten wir dann leider einen Knick im Angriff“, klagte Schütt angesichts der Tatsache, dass die Gäste mit fünf Toren in Folge auf 9:17 davonzogen, ehe Hahn beim 10:17 der erste TuS-Treffer im zweiten Durchgang gelang. Dabei waren sich Krügel und Schütt nach dem Spiel einig, dass die Bad Schwartauer zwar gut verteidigten, aber keinesfalls eine unüberwindbare Abwehr hatten: „Wir haben einfach nicht die richtigen Lösungen gefunden“, klagte Schütt. Nachdem die Esinger beim 11:21 und 12:22 zweimal sogar mit zehn Toren im Hintertreffen waren, pendelte sich ihr Rückstand bis zum 18:25-Endstand bei sieben bis acht Treffern ein.

„Nur neun Tore pro Halbzeit sind, wenn man sich im Bereich des Tempo-Handballs bewegt, definitiv zu wenig – und deshalb haben wir nicht ganz unverdient verloren“, so Schütt, der abschließend noch die TuS-Torhüter Niklas Becke-meyer und Jorrit Sommer lobte: „Sie haben gut gehalten!“

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erstellt am 06.Okt.2014 | 20:54 Uhr

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