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Nach der Wahl : Bürgermeisteramt: Volker Hatje macht es

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Volker Hatje, zukünftiger Bürgermeister von Elmshorn, hat angekündigt, nach seinem Amtsantritt am 1. Januar 2014 stärker als seine Vorgängerin und Noch-Amtsinhaberin Brigitte Fronzek das Gespräch mit den Bürgern zu suchen. Der parteilose Wunschkandidat von CDU, FDP und SPD hatte sich am Sonntag mit 81,9 Prozent der abgegebenen Stimmen klar gegen die Grünen-Kandidatin Katja Wolframm durchgesetzt (18,1 Prozent).

Der gebürtige Elmshorner (Abitur an der Elsa-Brändström-Schule, verheiratet, vier Kinder) ist nach Stationen im Amt Horst und bei der Stadt Wedel seit 2009 Stadtrat und stellvertretender Bürgermeister in Elmshorn. Mit seiner Wahl zum Bürgermeister steht er an der Spitze der sechstgrößten Stadt in Schleswig-Holstein und wird Chef von 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Viele erwarten, dass zum 1. Januar im Rathaus alles anders wird. Dem ist aber natürlich nicht so“, sagte der 52-Jährige.

Die Grundsteine für viele Entwicklungen seien bereits gelegt, und daran habe er auch schon als Stadtrat mitgewirkt. Allerdings werde er sich um einen intensiveren Meinungsaustausch mit den Bürgern bemühen. „Wenn es um eines unser größten Themen, die Stadtentwicklung, geht, dürfen wir die Elmshorner Seele nicht vergessen.“

Er wolle die Menschen mitnehmen, ihre Stimmungen aufnehmen und zuhören. Bis zu vier Mal im Jahr will Hatje deshalb als Bürgermeister mit einem Stand im Stadtbild vertreten sein, die Bürger zu direkten Gesprächen auffordern. „Ich brauche die Resonanz für mein eigenes Tun und Handeln und weiß, dass der Informationsbedarf bei den Bürgern riesig ist“, sagte Volker Hatje.

Zwölf Jahre würde er gerne im Amt bleiben, um die größten Projekte wie etwa die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder die Entwicklung eines modernen Stadtbildes zu Ende zu bringen, der ersten Amtszeit also möglicherweise noch eine weitere hinzufügen. Danach, so Hatje, sei er 64 und es damit an der Zeit, einem Jüngeren Platz zu machen.

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erstellt am 25.Sep.2013 | 18:26 Uhr

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