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Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 10:01 Uhr

Bürgermeister wirbt um die Senioren

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In Heist haben die Vorbereitungen für die Wahl eines neuen Seniorenbeirats begonnen. Bis zum 1. August können sich diejenigen melden, die entweder konkret an einer Kandidatur interessiert sind oder ganz allgemein die Seniorenarbeit in der Gemeinde ehrenamtlich unterstützen möchten. Von der Resonanz wird abhängen, ob das Gremium auch in Zukunft eine Chance hat.

shz.de von
erstellt am 17.Jul.2013 | 22:23 Uhr

Seniorenbeiräte haben vorrangig die Aufgabe, die Interessen älterer Menschen zu vertreten und ihre Themen in die politischen Gremien zu tragen. Seniorenbeiräte fördern darüber hinaus die Teilhabe der älteren Generation am gesellschaftlichen Leben, insbesondere im kulturellen und politischen Bereich, unterstützen Initiativen von und für ältere Menschen und fördern den Dialog zwischen den Generationen.

Für Heists Bürgermeister Jürgen Neumann muss es allerdings nicht immer der politische Gedanke sein, der bei einem Engagement für die Senioren in der Gemeinde im Vordergrund steht. „Wir suchen nicht nur Funktionäre, wir suchen auch Mitstreiter, die sich nach ihren Fähigkeiten einbringen wollen und können“, sagte er.

Denkbar wäre für ihn die Gründung einer Kulturgruppe, ebenso eine Gruppe von historisch interessierten Senioren, die bereit sind, die alten Dokumente im Besitz der Gemeinde zu sichten und zusammenzustellen oder eine Gruppe, die Veranstaltungen für Senioren organisiert. Bislang teilen sich die Gemeinde und Seniorenbeiratsvorsitzende Elke Beyer die Arbeit.

Während die Gemeinde zu Weihnachtsfeiern und der Seniorenausfahrt im Sommer lädt, übernimmt Elke Beyer seit vielen Jahren die Organisation und Durchführung der Kaffee- und Spielenachmittage, die alle zwei Wochen stattfinden. Lange tat sie das gemeinsam mit zwei Mitstreitern, denn der Seniorenbeirat bestand in den vergangenen Wahlperioden aus jeweils drei Mitgliedern. Inzwischen aber ist sie allein, die beiden anderen Beiräte sind anders in der Gemeinde eingebunden oder inzwischen verzogen.

Elke Beyer, so hofft Jürgen Neumann, wird wohl wieder antreten, ob sich weitere Kandidaten finden, muss sich zeigen. „Wir haben 600 Bürger in Heist, die 60 Jahre und älter sind. Da sollte sich doch jemand finden, der zu einer Mitarbeit bereit ist“, sagte er. Ihm sei wichtig, im Sinne der Gemeinde das riesige, momentan noch brachliegende Potenzial zu nutzen, das die Senioren auch in Heist darstellten. In diesen Tagen geht deshalb ein Schreiben des Bürgermeisters an alle Senioren raus, in dem sie gebeten werden, sich eine Kandidatur oder auch einfach nur eine Mitarbeit zu überlegen. Erst wenn es ausreichend Kandidaten für den Beirat gibt, wird ein Termin für die Seniorenbeiratswahl festgesetzt.

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