zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

18. Oktober 2017 | 16:46 Uhr

Bürgermeister unterstützen BI

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Fast 6000 Unterschriften haben die Mitglieder der Bürgerinitiative „Dorfbahnhof? Nein Danke!“ innerhalb weniger Wochen für den Halt von RE-Zügen am Tornescher Bahnhof, der als Bahnhof für die Region Tornesch-Uetersen-Moorrege Bedeutung für mehr als 36000 Einwohner hat, gesammelt.

shz.de von
erstellt am 24.Okt.2014 | 21:36 Uhr

Gestern setzten Roland Krügel (Bürgermeister Tornesch), Andrea Hansen (Uetersener Bürgermeisterin), Jürgen Neumann (Bürgermeister Heist), Georg Plettenberg (stellvertretender Bürgermeister Moorrege), Birgid Rohwer (stellvertretende Bürgermeisterin Groß Nordende) und Thorsten Rockel (Bürgermeister Seestermühe) ihre Unterschrift auf eine der Listen von „Dorfbahnhof? Nein Danke!“. Weitere Bürgermeister aus Umlandkommunen werden folgen beziehungsweise haben ihre Unterschrift bereits gegeben. Denn die von der Tornescherin Gisela Hüllmann ins Leben gerufene Bürger-initiative hat Kontakt zu allen Umlandgemeinden aufgenommen und dort Unterschriftenlisten ausliegen oder es waren Mitglieder der Initiative vor Ort, um Unterschriften zu sammeln.

Ziel ist, 10000 Unterschriften an Wirtschafts- und Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) zu übergeben, um damit deutlich zu machen, dass in der Region Tornesch-Uetersen eine jeweils halbstündliche Anbindung nach Hamburg-Hauptbahnhof und Hamburg-Altona gebraucht und dringend gefordert wird. In einer Potenzialanalyse für den Bahnhof, die Tornesch in Auftrag gegeben hatte, wurde ein deutlicher Anstieg der Fahrgastzahlen bis 2017 prognostiziert. Aus Gutachtersicht wäre der Halt des Regionalexpress-Zuges RE5 Kiel-Neumünster-Hamburg Hauptbahnhof sowie der Halt des RE1 Hamburg-Westerland am sinnvollsten.

Seit Jahren setzen sich in Tornesch Politik und Verwaltung für eine bessere Bahnanbindung ein und haben die Region mit ins Boot geholt. Vor zweieinhalb Jahren hatten Bürgermeister Roland Krügel und seine Amtskollegen aus den Umlandgemeinden in einem gemeinsamen Schreiben an das damals noch von Jost de Jager (CDU) geführte Wirtschafts- und Verkehrsministerium mehr Zughalte gefordert. Es gab eine Verbesserung, aber eben nicht den gewünschten RE-Halt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert