Bürgermeister und Politiker holen die Pendler mit ins Boot

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Da staunten gestern Bahnpendler nicht schlecht, als sie um 6 Uhr den Tornescher Bürgermeister Roland Krügel sowie Politiker aus Tornesch und Uetersen am Bahnhof beim Verteilen der Uetersener Nachrichten antrafen.

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21. März 2013, 17:22 Uhr

Sinn der Aktion: Die Pendler auf auf einen Artikel aufmerksam zu machen, der die Zughalte am Tornescher Bahnhof und die Forderungen der Tornescher Politik für den Halt der Regionalexpresszüge betrifft und die Pendler aufzurufen, sich ebenfalls an das Landes-Wirtschafts- und Verkehrsministerium zu wenden. Zwei Stunden waren Roland Krügel, die Politiker Helmut Rahn (Fraktionsvorsitzender der Tornescher Grünen), Christopher Radon (Fraktionsvorsitzender der Tornescher CDU), Gunnar Werner (Fraktionsvorsitzender der Tornescher FDP), Karlheinz Böhmke (FDP Tornesch), Rolf König (Tornescher SPD-Ratsherr), Howe Heitmann (CDU Tornesch), Ronald Schulze (Bündnis 90/Die Grünen Tornesch), Manuela Farr vom Amt Moorrege und teilweise auch die Groß Nordender Bürgermeisterin Ute Ehmke sowie der Uetersener SPD-Ratsherr Wolfgang Behring vor Ort.

„Die Resonanz der Pendler auf unsere Aktion war gut. Wir machen das ja schließlich nicht zum Selbstzweck, sondern für die Bahnnutzer und die gesamte Region“, so Krügel. Viele der Pendler hätten bereits von dem erneuten Nachhaken der Tornescher Politiker in Kiel für RE-Halte in Tornesch gehört oder gelesen und würden die Forderungen begrüßen. „Wir haben in den Gesprächen, die wir führen konnten, deutlich gemacht, dass auch die Pendler Druck bei den Entscheidungsträgern in Kiel machen müssen, damit dem Tornescher Bahnhof die Bedeutung beigemessen wird, die er in der Region für 3500 Pendler täglich hat. Dass hier die Regionalexpresszüge durchrauschen, kann nicht mehr hingenommen werden“, so Krügel. Er hat an Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) geschrieben und ihn um einen Besuch in Tornesch gebeten.

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