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Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 07:28 Uhr

Ehrungen : Bürgerbuch: drei neue Einträge

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Außergewöhnliches bürgerschaftliches Engagement wird in Pinneberg mit dem Eintrag ins Bürgerbuch der Stadt geehrt. Das ist lange Tradition, und nun ist das Bürgerbuch wieder um drei Einträge reicher: Der Ältestenrat wählte drei Kreis Pinneberger aus, die von Kreispräsident Burkhard E. Tiemann in der letzten Kreistagssitzung geehrt wurden.

Die Pinnebergerin Gisela Schiffmann kämpfte jahrelang gegen Bürokratie und Widerstand in Tansania, bis ihr es schließlich gelang, ein Waisenhaus zu eröffnen, dass in erster Linie AIDS-Waisen einen neuen Lebensmittelpunkt geben soll. Schon Jahre zuvor eröffnete sie in Pinneberg den Verein „Karibuni e. V.“ und sammelte unermüdlich Spenden für den Betrieb des Waisenhauses. Sie selbst steuerte rund 50000 Euro für den Erwerb des dortigen Grundstücks aus eigener Tasche bei und widmet sich nun den Kindern ihres Waisenhauses. Richard Janssen ist seit 1987 Initiator und Mitbegründer des Kinderhilfswerkes Quickborn, dessen Vorsitzender er auch ist. Seit über 25 Jahren hilft Janssen durch seine engagierte Arbeit im Kinderhilfswerk Kindern und Jugendlichen in Not. So unterstützt er die Arbeit gegen sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen, hilft bei der Begleitung suchtbelasteter Familien und ist für Kinder da, die Gewalt in der Familie erleben. Janssen hat immer ein offenens Ohr und versucht schnell und vor allem unbürokratisch zu helfen. Er gründete den Quickborner Eulenring und ist seit über 25 Jahren Mitglied der Quickborner Speeldeel.

Die in Chile geborene Nacy Gomez-Juse aus Wedel zog bereits 1973 nach Deutschland. 1997 zieht die Familie von Bochum nach Wedel wo Gomez-Juse im Stadtteilzentrum „mittendrin“ eine Kindertanzgruppe ins Leben ruft. die wohl mehr zur Integration beigetragen haben dürfte, als so manche staatliche Maßnahme. Zusätzlich engagiert Gomez-Juse sich für die Friedenswerkstatt, den DGB, die Arbeitsloseninitiative und den Arbeitskreis gegen Ausländerfeindlichkeit. Sie war während der Ehrung im Kreistag nicht anwesend.

Kreispräsident Burkhard E. Tiemann dankte den Geehrten für ihre Beharrlichkeit und ihr unaufhörliches Engagement und freute sich, die Ehrenurkunden an die beiden übergeben zu dürfen.

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erstellt am 22.Mär.2013 | 19:00 Uhr

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