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Gestaltung der Fußgängerzone : Bürger sollen Patenschaften übernehmen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nun haben sich die Politiker die Fußgängerzone und den Marktplatz angeschaut. Viele Ideen zur Attraktivierung wurden geboren, doch was ist umzusetzen? Für den Umweltausschussvorsitzenden Dieter Schipler (SPD) steht fest, dass kranke Bäume sofort beseitigt und ersetzt werden müssen. Und es gab einige, die vor sich hin kränkeln. Weiterhin sollte das Rundbeet vor der Löwenapotheke kurzfristig erneuert werden. Der Vorschlag, dort einen Busch hineinzupflanzen, könne mit „Bordmitteln“, also mit Mitteln aus dem laufenden Haushalt, umgesetzt werden.

„Große Pflasterarbeiten können wir sicherlich nicht in Angriff nehmen, aber was wir mit kleinem Geld alles erledigen können, das sollten wir tun“, so Schipler. Diesbezüglich ist er auch für Anregungen aus der Bevölkerung dankbar. Ideen würden von ihm an die Fraktionen und Ausschüsse weitergeleitet. Schipler, der telefonisch unter 04122/7935 zu erreichen ist, erinnert in diesem Zusammenhang an den Vorschlag von IHG-Chef Andreas Hinrich. Der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe hatte gesagt, dass er sich Patenschaften von Gewerbetreibenden für die Pflege von Baumscheiben (Rundbeeten) in der Fuzo gut vorstellen könne. „Das können natürlich auch Bürger sein“, so Schipler. Oder Banken und Sparkassen, die ihren Sitz in der City haben. Etwas anderes ärgert Schipler seit geraumer Zeit: Die Brunnen im Bereich der Innenstadt seien immer wieder defekt.

Derzeit auch einer der drei Brunnen vor dem Kaufhaus Woolworth. Und der Brunnen vor dem Rathaus steht schon seit geraumer Zeit still. Was ist da los? Peter Bröker, Leiter des Bau- und Ordnungsamtes, weiß die Antwort und gab diese während der gestrigen Umweltausschusssitzung im Rathaus auch zu Protokoll: Beim Brunnen vor Woolworth verstopfen regelmäßig die Düsen. Ob das am harten Wasser oder am Schmutz liegt, konnte Bröker nicht sagen. Wohl aber, dass dieser Brunnen regelmäßig über eine Fachfirma unterhalten wird.

Der Brunnen am Rathaus müsse hingegen generalüberholt werden. Bereits vor zwei Jahren war eine Verwaltungsvorlage diesbezüglich Diskussionsgrundlage. Der Brunnen verliere viel Wasser. Die Runderneuerung würde mehrere Tausend Euro kosten. Für Schipler steht fest: Wenn die Brunnen nicht repariert werden können, dann müssen sie halt weg! Mit defekten Anlagen könne Uetersen nicht punkten.

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erstellt am 22.Mai.2012 | 21:40 Uhr

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