Bürgermeistersprechstunde : Bürger sagen Unterstützung zu

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Die Sprechstunde der Bürgermeisterin rief großes Interesse hervor. Binnen einer Stunde konnte Andrea Hansen gestern mehr als 20 Gespräche führen. Welcher Schuh drückte die Männer und Frauen, die gestern an den Wochenmarktstand der Bürgermeisterin kamen?

shz.de von
27. Juli 2012, 18:51 Uhr

Insbesondere beklagten sich die Bürger über den Zustand der öffentlichen Wege und Plätze. Die zunehmende Verunkrautung war vielen ein Dorn im Auge, diesbezüglich verschafften sie ihrem Ärger bei der Bürgermeisterin Luft.

Doch die Uetersener kamen nicht nur mit Kritik, sondern auch mit konstruktiven Vorschlägen. Viele erklärten sich bereit, der gebeutelten Stadt unter die Arme zu greifen. Denn die Misere mit dem hohen Gras auf dem Gehweg ist auf das begrenzte Personal zurückzuführen, auf das die Stadt zurückgreifen kann. Wolle sie weitere Stellen schaffen, dann müsse sie auch für zusätzliche Einnahmen sorgen, also die Steuern weiter erhöhen. Das habe man ihr, so Andrea Hansen, am Donnerstag während eines Besuches im Innenministerium gesagt. Denn von dritter Seite sei so einfach nicht mit Zuwendungen zu rechnen.

Die Bürger wollen sich engagieren aber auch nicht „die Dummen“ sein. Ihre Haltung: Der Nachbar sollte sich dann auch genötigt fühlen, aktiv zu werden. Oder anders ausgedrückt: Was nützen zehn Meter gepflegter Bürgersteig, wenn die restlichen 200 Meter weiterhin verunkrauten?

Die Bürgermeisterin freute es, dass nicht nur genörgelt, sondern dass die Kritik konstruktiv vorgetragen wurde, getreu dem Vorbild des Fördervereins für das Rosarium und der Förderer des Museums Langes Tannen. Gerne wolle sie im Rathaus als Schnittstelle dienen und Bürger, die freiwillig für ihre Stadt tätig sein wollen, miteinander vernetzen.

Telefonische Kontaktaufnahme diesbezüglich zur Bürgermeisterin ist unter der Rufnummer 04122/ 714200 möglich.

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