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Wahlsonntag : Bürger haben Entscheidung getroffen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit 73 Prozent Wahlbeteiligung lagen die Tornescher bei der Bundestagswahl im bundesweiten Trend, auch bei ihrem Wahlverhalten. Sowohl in der Erst- als auch in der Zweitstimme wurde mehrheitlich CDU gewählt.

„Das Ergebnis der Bundestagswahl ist für uns großartig. Wir freuen uns, dass Dr. Ole Schröder zum dritten Mal hintereinander sein Direktmandat gewonnen hat“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Christopher Radon. Die Sozialdemokraten zeigten sich ob des Bundestagswahlergebnisses nicht euphorisch. Auch für ihren Kandidaten für den Kreis Pinneberg Dr. Ernst Dieter Rossmann hätten sie sich ein besseres Ergebnis gewünscht. Die Liberalen bezeichneten das Bundestagswahlergebnis für ihre Partei als „Katastrophe“. So spannend wie die Ergebnisse aus den einzelnen Wahllokalen für die Bundestagswahl für die Politiker vor Ort auch waren, ihr Augenmerk lag in erster Linie auf den Fusionsergebnissen. 86 Prozent der Wahlberechtigten am Bürgerentscheid stimmten gegen die Fusion (6986 Stimmen).

Die Sozialdemokraten fühlten sich in ihrer Ansicht, dass die Tornescher mit der Fusion „nichts am Hut hatten“ bestätigt. „Nun können wir uns in Ruhe den Aufgaben vor Ort widmen. Da gibt es genug zu tun“, so Verena Fischer-Neumann. Für die Liberalen ist das Thema Fusion nur für absehbare Zeit „erledigt“. Es werde nun irgendwann die „Zwangsfusion vom Land“ kommen, ist sich die FDP-Vorsitzende Sabine Werner sicher. Die Christdemokraten „nehmen die Fusionsablehnung hin“, wie sie betonten. „Es hat nicht gereicht, was wir den Fusionsgegnern entgegenhalten konnten. In den nächsten fünf Jahren wird es wohl keinen Vorstoß zur Fusion mit Uetersen mehr geben. Nun müssen wir nach Themen der Zusammenarbeit suchen und uns auf unsere Aufgaben vor Ort konzentrieren“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Christopher Radon.

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erstellt am 22.Sep.2013 | 22:51 Uhr

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