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Uetersener Nachrichten

17. August 2017 | 01:56 Uhr

Stabwechsel : Buchwitz macht ein Heimspiel

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der vierte Revierleiter in fünf Jahren soll nun auch der vorläufig letzte sein: Seit Montag steht Polizeihauptkommissar Thorsten Buchwitz (51) an der Spitze des größten Polizeireviers im Kreis Pinneberg und soll mit einem 80-köpfigen Team für Ruhe und Ordnung sorgen in einer wachsenden Stadt und den aufstrebenden Kommunen im Umland. Für den Leiter der Polizeidirektion Bad Segeberg, Andreas Görs, wachsen damit auch die polizeilichen Aufgaben. „Einsatz, Präsenz und Prävention, das sind die drei Eckpfeiler der Arbeit, die Thorsten Buchwitz übernommen hat“, sagte er. Görs betonte, das Revier in Elmshorn habe eine Sonderstellung, nicht nur wegen seiner Größe. „Hier hat die Kriminalpolizei eine Außenstelle, hier sitzen die Regionalleitstelle und inzwischen auch die Kreisverwaltung“, sagte er.

Zu Buchwitz’ Aufgaben wird es gehören, alle zu vernetzen. Er übernimmt seinen neuen Posten von Karsten Rapp (39), der nach nur einem Jahr ins Kieler Innenministerium wechselt. Ein weiterer und mit Sicherheit nicht der letzte Schritt auf einem Karriereweg, der den Polizeirat wohl auch als Dozent an die Verwaltungsfachhochschule in Altenholz führen wird.

Drei bis vier Jahre habe er bleiben wollen, sagte Rapp, der Wechsel reiße ihn nun mitten aus einer intensiven Arbeit in Elmshorn. „Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge.“ Lachend vor allem deshalb, weil sich seine tägliche Fahrzeit damit von drei Stunden auf 40 Minuten reduziert: Rapp wohnt im Kieler Umland und wird demnächst zum ersten Mal Vater.

Auch Thorsten Buchwitz hat ab sofort einen kürzeren Arbeitsweg, denn er wohnt im Elmshorner Umland, wurde in der Krückaustadt geboren, wuchs hier auf und ging auf die Bismarckschule. Sein Karriereweg führte ihn von der Spitze des Reviers in Barmstedt über die Revierleitung in Wedel und die Leitung der Polizei-Zentralstation Glückstdt schließlich nach Pinneberg, wo er ebenfals die Revierleitung übernahm.

Nun also der Wechsel in die Moltkestraße 26! Vielen Vereinen und Verbänden hat er sich bereits vorgestellt, Thorsten Buchwitz ist in seiner Heimat gut vernetzt. Ein Pfund, mit dem er nach Ansicht seines Chefs Andreas Görs wuchern kann. „Er ist belastbar, kompetent, und engagiert, besitzt außerdem eine hohe soziale Kompetenz und Führungserfahrung“, sagte Görs. Auf dem Posten könne er sich keinen besseren Mann vorstellen. Wer die Lücke schließen wird, die Buchwitz in Pinneberg hinterlässt, steht indes noch nicht fest. Im Oktober wird die Stelle landesweit ausgeschrieben.

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erstellt am 02.Sep.2014 | 21:02 Uhr

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