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Fritz-Reuter-Schule : Buchstabenreise für Abc-Schützen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In der bis auf den letzten (Steh-)Platz gefüllten Turnhalle an der Fritz-Reuter-Schule ließ Schulleiterin Gudrun Rechter den Blick über die 81 Abc-Schützen gleiten, um dann vergnügt festzustellen: „Ihr seid mit ganz schön schwerem Gepäck angereist.“ In der Tat: Vor ihr balancierten die Jungen und Mädchen mühsam mit Schultasche und zumeist sehr gut bestückter Schultüte und hatten trotzdem noch eine Hand frei, um sich zu melden. Gudrun Rechter stellte ihnen nämlich gleich zu Beginn ihrer Laufbahn als Schulkinder eine wichtige Frage: „Was wünscht du dir denn für die Schule.“

shz.de von
erstellt am 08.Aug.2013 | 18:08 Uhr

Die Antworten waren so verschieden wie die Kinder selber: „Dass ich Spaß haben werde.“ und „Dass ich bald gut lesen kann.“ oder „Dass ich nix falsch mache.“ und „Dass ich immer lieb bin in der Schule.“ Dass Schule in jedem Fall Spaß macht und Fehler zum Lernen dazu gehören, zeigten die Vorführungen der älteren Kinder.

Sie erklärten ihren neuen Mitschülern etwa, wo die Buchstaben wohnen. Das „W“ in Winniepeg, das „R“ in Ravensburg und das „V“ in Vietnam. Das „Z“ schließlich lebt demnach auf Zypern, liebt Zebras und besucht deshalb jeden Tag den Zoo. So geht lernen! Der kleine Nils allerdings, Hauptperson im zweiten Musical während der Einschulung, braucht eine ganze Weile, bis er einsieht, dass das Lernen doch eine feine Sache ist.

Zuerst drückt er sich lieber, ist das Wetter doch so schön und ein Spaziergang durch den Wald viel reizvoller. Dass aber auch die Schule ihre guten Seiten hat, daran ließ Gudrun Rechter keinen Zweifel. Sie bereitete die Kinder auf fröhliche Feste vor, versprach ihnen viele neue Freunde und nette Lehrer, wünschte ihnen neben Erfolg vor allem verständnisvolle und geduldige Eltern. Am Rande der Veranstaltung hob sie die Bedeutung einer guten und kooperativen Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern hervor. „Wir wünschen uns immer, dass die Eltern Vertrauen zu uns haben und uns bei auftretenden Problemen möglichst frühzeitig ansprechen“, sagte sie gegenüber unserer Zeitung. In den kommenden vier Schuljahren wird das Team der Fritz-Reuter-Schule auch auf den liebevollen Umgang der Kinder untereinander ein Augenmerk haben. „Die Kinder sollen gerne herkommen, höflich und achtsam miteinander sein“, so Gudrun Rechter.

Die Sprachklasse (SIM) übernimmt Stefanie Schiburr. Die Klassenleitungen für die 1a, 1b und 1c übernehmen Sabine Waller, Alexandra Mecke und Heike Dreeßen.

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