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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 23:33 Uhr

Ekholter Au : Brücke wird heute abgerissen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der Abriss einer Brücke über die Ekholter Au in Seeth-Ekholt ist für heute geplant. Das Bauwerk soll weggestemmt werden, berichtete gestern Klaus Heller, Vorarbeiter und Polier der ausführenden Firma J. D. Hahn aus Hechthausen (Landkreis Cuxhaven). Der Bach wird

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erstellt am 05.Aug.2015 | 18:15 Uhr

anschließend durch ein mehr als 25 Meter langes Rohr unter der Straße entlang geführt. Wegen dieser Bauarbeiten bleibt die Kreisstraße 21 zwischen der Kreuzung in Tornesch-Oha und Seeth-Ekholt bis Sonntag, 30. August, vollgesperrt. Das teilte Kreissprecher Oliver Carstens mit. Anlieger dürfen sie aber bis zur Baustelle befahren.

Die Kreisverwaltung entdeckte vor zwei Jahren Schäden an sämtlichen Bauteilen der Brücke. Sie bestand aus einem Gewölbe, das 1872 gemauert und 1936 beidseitig verbreitert wurde. Eine Erneuerung der Wände ist Carstens zufolge aber wirtschaftlich nicht vertretbar. Nun wird auf ein gemauertes Bauwerk verzichtet und stattdessen ein Wellstahlrohr unter der Straße verlegt. Es ist drei Meter hoch, 3,30 Meter breit und enthält eine Otterberme, einen Laufsteg für Tiere.

Der Kreis Pinneberg investiert mehr als eine Million Euro im Bereich der ehemaligen Bundesstraße 5. Davon entfallen rund 250000 Euro auf die Brücke und weitere 800000 Euro auf den Radweg.

Er wird ab Oha etwa 1,5 Kilometer weit sowie vor und hinter der Brücke auf Abschnitten von jeweils 500 Metern Länge erneuert. „Der Radweg war sehr marode“, erläuterte gestern Angela Biermann, Leiterin des Teams Tiefbau im Fachdienst Straßenbau und Verkehrssicherheit der Kreisverwaltung. Die restlichen Stücke der rund drei Kilometer langen Fahrrad-Trasse seien bereits im Zuge früherer Bauprojekte saniert worden.

Am Dienstag setzten die Arbeiter neben der Brücke einen Bypass. Sie brachen die Straße auf und verlegten zwei Kunststoffrohre, durch die sie den Bach für die Zeit des Abrisses umleiten. Der Bypass wird später wieder entfernt.

Das neue Wellstrahlrohr wird auf eine Kies-Sand-Schicht gebettet, die mit einem Vlies ummantelt und an ihren Enden mit Beton abgeschlossen wird. Diese Vorrichtung soll verhindern, dass es verrutscht.

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