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Uetersener Nachrichten

12. Dezember 2017 | 00:24 Uhr

Fußball : Bruch im Spiel

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auf dem altehrwürdigen Grandplatz an der Ottenser Kreuzkirche hatten die 1. Herren des TSV Uetersen von 2011 bis 2014 dreimal in Folge gewonnen und in der letzten Saison ein 1:1-Unentschieden erreicht. Nun waren sie, nachdem der Belag in einen Kunstrasenplatz umgewandelt wurde, beim FC Teutonia 05 erstmals auf einem „grünen Teppich“ zu Gast. In der ersten Viertelstunde belauerten sich die Teams und agierten einfallslos mit langen Bällen. Als um 11 Uhr die Glocken der benachbarten Kreuzkirche läuteten, war dies ein Weckruf für die Gäste, die kurz darauf ihren ersten Torschuss abgaben: Nach einem langen Pass der Uetersener rettete Teutonias Torwart vor Philipp Ehlers; der Abpraller gelangte zu Kevin Koyro, der den Ball aus 20 Metern über das leere Gehäuse jagte (18.).

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erstellt am 21.Feb.2016 | 21:34 Uhr

Nach einer halben Stunde gingen die Uetersener in Führung: Maik Stahnke schlug einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld fast von der Außenlinie mit viel Effet auf das Tor; mehrere Teutonia- und TSV-Spieler gingen zum Ball, aber keiner berührte ihn, woraufhin er zum 0:1 im langen Eck einschlug. Beinahe hätte es sogar einen Doppelschlag gegeben, denn nach einer weiteren Standardsituation schnupperten die Rosenstädter am 0:2. Einen von Florian Blaedtke von der Mittellinie hoch nach vorne geschlagenen Freistoß erreichte Koyro per Kopf nicht, doch Jannek Laut nahm die Kugel direkt und verlängerte sie an die Latte (33.).

Doppelt ärgerlich aus TSV-Sicht war, dass die Hausherren quasi im direkten Gegenzug ausglichen: Nach einem Befreiungsschlag von Raphael Friederich kam der Ball zügig zurück und Stahnke verlor einen Luftkampf gegen Malte Piechottka. Weil Dennis Weber danach nicht klären konnte, marschierte Piechottka an Mats Lennart Enderle vorbei und schoss von halbrechts aus zum 1:1 ins lange Eck ein (33.). Die Rosenstädter hätten kurz darauf wieder in Führung gehen können, doch nach Phillip Kuschkas Linksflanke wurde Laut in letzter Sekunde vom Teutonen Lukas Dau gestört.

Dies war in der 34. Minute bereits der letzte gelungene Angriff der Gäste. Obwohl Peter Ehlers in der Pause für den im Spiel nach vorne blass gebliebenen Kuschka den offensivstärkeren Jannik Prien einwechselte, sah der TSV-Trainer in der zweiten Hälfte „keine einzige Torchance“ seines Teams. Und als Stahnke einmal einen Freistoß nicht hinter, sondern vor die Teutonen-Abwehr schlug, konterte die Heim-Elf und Pascal Pietsch schoss aus abseitsverdächtiger Position zum 2:1 ein (72.). Kurz zuvor hatte Pietsch nur den Pfosten getroffen (68.). „In der ersten Halbzeit haben wir gut in der Abwehr gestanden, aber nach der Pause lief bei uns nichts mehr zusammen“, ärgerte sich Peter Ehlers über einen „unerklärlichen Bruch im Spiel.“

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