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Auszeichnung : Bronzener Stern für EMTV-Inklusionsarbeit

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Behinderung bedeute nicht den Ausschluss von sportlichen Aktivitäten per se, sondern es sei die Gesellschaft, die diese Menschen oft ausschließe, erläuterte der Elmshorner MTV von 1860 sein großes Engagement bei der Inklusion.

shz.de von
erstellt am 04.Nov.2014 | 21:24 Uhr

In den Kursen „Tanz und Spiel“, „Fit4Drums“, in der „Bewegungswelt“ sowie in der Handballmannschaft „Team Unified“ führt der Verein Kinder und Jugendliche mit und ohne Handicap zusammen. Dieses Engagement belohnte die VR Bank Pinneberg-Elmshorn mit dem „Bronzenen Stern des Sports“ und einem Preisgeld von insgesamt 3000 Euro. Seit 2004 würdigen die Volks- und Raiffeisenbanken in Kooperation mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in dem Wettbewerb „Sterne des Sports“ kreative, innovative Maßnahmen in Bereichen wie Gesundheit, Jugend- oder Seniorenarbeit, Integration oder Gleichstellung.

Karsten Tiedemann, Geschäftsführer des Kreissportverbands Pinneberg, sprach dem Elmshorner MTV auch auf Landesebene im Entscheid um den „Silbernen Stern“ gute Chancen zu. Die jeweiligen Landessieger nehmen am Finale auf Bundesebene um den „Goldenen Stern“ teil.

Den „Oscar des Breitensports“ hätten alle teilnehmenden Vereine verdient, so Sönke-Peter Hansen, Vorsitzender des Kreissportverbands. Die weiteren Preisträger waren der SV Hörnerkirchen für seine offene Jugendarbeit in der Hoeki-Teestube (2000 Euro), der Reitverein Binnendieck e.V. für das Einstudieren des Musicals „Die Sesamstraße lernt reiten“ (1000 Euro), der Reitverein Esingen und Umgegend für das jahrelange und stabile Vereinsmanagement (500 Euro), der TuS Hemdingen-Bilsen für die Kontinuität in der Sparte Trampolinturnen (500 Euro), der Reitverein Glückstadt e.V. für die Jugendarbeit auch über den Reitsport hinaus (500 Euro) sowie der VfL Pinneberg – Hockey für eine neue Kunstrasenanlage (300 Euro). Mit Preisgeldern von insgesamt 6800 Euro hat die Bürgerstiftung VR Bank Pinneberg die teilnehmenden Vereine prämiert. Das sei etwa doppelt so viel, wie auf Landesebene ausgelobt werde, so Karsten Tiedemann. Erstmalig förderte die Bürgerstiftung neue Ideen im Sport, die sogenannten „Initialzündungen“, beispielsweise die Erstausstattung bei Aufnahme neuer Sportarten in dem jeweiligen Verein sowie die Anschaffung von Verbrauchsmaterialien und Sportkleingeräten. Knapp 15000 Euro teilten sich auf elf Vereine auf, darunter der Lauftreff Wedel, der Moorreger Sportverein und der Turnverein Moorrege, der TSV Gut Heil Heist und der TuS Esingen.

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