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Vor der Entscheidung : Breites Bündnis für Olympia

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Region läuft sich warm für Olympia! Drei Tage vor der entscheidenden Umfrage unter Hamburger und Berliner Bürgern haben führende Vertreter der Industrie- und Handelskammer (IHK), des Landessportverbandes (LSV) und des Kreissportverbandes für die Hamburger Initiative geworben.

„Die Zustimmung der Bevölkerung wird von entscheidender Bedeutung sein, ob Hamburg für Deutschland ins Rennen gehen kann“, sagte LSV-Vizepräsident Wolfgang Beer am Montag während einer öffentlichen Informationsveranstaltung vor Vereinsvertretern, Unternehmern und Landrat Oliver Stolz.

Die repräsentative Telefonumfrage des Forsa-Instituts am Sonnabend wird im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) durchgeführt. Das Ergebnis soll als Grundlage für eine Standortentscheidung dienen. Welche Stadt ins Rennen gehen darf, wird am 21. März in der Frankfurter Paulskirche offiziell verkündet.

„Olympische Spiele in Hamburg bedeuten nicht mehr und nicht weniger als 44 Weltmeisterschaften an einem Ort innerhalb von 16 Tagen“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Jörg Orlemann gestern bei einem Besuch in der Redaktion der Uetersener Nachrichten. Er verspreche sich neben einer gigantischen Party vor allem einen Investitionsschub für die Infrastruktur im gesamten Norden, sagte Orlemann. Für den Chef der IHK Schleswig-Holstein ist das allerdings nur einer von mehreren Vorteilen. „Es ist belegt, dass die Schüler in einer Olympiastadt mehr Sport treiben. Dieser Trend hält auch nach der Austragung an.“ Und volkswirtschaftlich seien die positiven Impulse ebenfalls kaum zu toppen.

Der Leiter der IHK-Zweigstelle Elmshorn, Paul Raab, wünscht sich auch von den Menschen im Kreis Pinneberg ein klares und positives Signal. „Wir müssen deutlich machen, dass jeder mit Olympia zu tun hat. Nicht nur die Unternehmen, sondern auch die Kulturschaffenden“, sagte er. Und jeder könne zum Gelingen des Sportfestes beitragen.

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erstellt am 17.Feb.2015 | 21:53 Uhr

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