Bravorufe und jede Menge Beifall

Der Gospelchor Black and Blue der Kirchengemeinde Tornesch stimmte unter Leitung von Susanne van den Bos und Musikerfreunden mit Gesang und Instrumentalspiel auf die Adventszeit ein.
Der Gospelchor Black and Blue der Kirchengemeinde Tornesch stimmte unter Leitung von Susanne van den Bos und Musikerfreunden mit Gesang und Instrumentalspiel auf die Adventszeit ein.

Zweiter Advent Gospelchor Black and Blue gestaltete mit Musikerfreunden beeindruckendes Konzert in der Tornescher Kirche

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12. Dezember 2017, 15:46 Uhr

Mit „Sing halleluja the king is born” zogen die Sänger des Gospelchors Black and Blue der evangelischen Kirchengemeinde Tornesch am frühen Abend des Zweiten Advent in die Kirche ein. Der Einladung zu ihrem Konzert bei Kerzenschein waren Interessierte aus der ganzen Region gefolgt. Alle Plätze auf den Kirchenbänken und an den Seitenwänden waren besetzt, auch von der Empore aus ließen sich Besucher von den Gospelmelodien, festlichen Liedern zum Advent und dem Instrumentalspiel auf Orgel, Saxophon und Klarinette verzaubern.

Kirchenmusikerin und Gospelchorleiterin Susanne van den Bos hatte mit ihren Chormitgliedern und Musikerfreunden Björn-Erik Werner (Klavier), Jutta Squar-Eggert (Percussion) und Sabine Koth (Klarinette und Saxophon) ein anspruchsvolles Konzertprogramm erarbeitet. Zum Repertoire gehörten moderne weihnachtliche Melodien in englischer und deutscher Sprache, fröhliche adventliche Songs sowie Instrumentalstücke und Klezmermelodien. Den Auftakt bildeten unter Klavierbegleitung moderne Spirituals wie „Joyful voices” und „Song of joy”, mit denen sich der Chor schnell in die Herzen der Zuhörer sang und die Herzen für die beiden Solobeiträge der Chormitglieder Sabine Plüschau (Gesang) und Hans Rudolf (Gitarre und Bluesharp) weitete. Beide interpretierten gefühlvoll Ralph McTells Lyricsong „Streets of London“ und das amerikanische Lied zu einem Krippenspiel „Mary did you know“ von Marc Lowery. Die Konzertbesucher dankten mit Bravorufen.

Danach wurde es ganz still in der Kirche, denn Jung und Alt wurden von einem außergewöhnlichen Instrumentalzusammenspiel in den Bann gezogen: Auf der Empore spielten van den Bos Orgel und Koth Saxophon. Chormitglied Peter Pox, der durch das Programm führte, bezeichnete das Instrumentalzusammenspiel von Orgel und Saxophon als „Königsdisziplin“. Auch mit ihrem Klarinettenspiel, das im Altarraum von Klaus-Groth-Schullehrer Werner am Klavier begleitet wurde, verlieh Koth dem Konzert eine besondere Note.

Im zweiten Konzertteil stimmten die Black and Blue-Mitglieder ebenfalls unter Klavierbegleitung weihnachtliche Lieder wie „Joy to he world“ und „Oh Bethlehem du kleine Stadt an“ und luden die Besucher zum Mitsingen ein. Chormitglieder stellten sich zwischen die Kirchenbänke und schafften so beim Kanon eine Einheit zwischen Chor und den mitsingenden Besuchern. Der mitreißende Konzertabschluss wurde mit dem gemeinsamen Singen von „Oh du fröhliche“ und dem Auszug des Chores mit „We are marching“ gekrönt. Mit viel Beifall und Spenden für einen guten Zweck dankten die Konzertbesucher für die gelungene musikalische Einstimmung in die Adventszeit. Mit Beifall und Lob wurde auch der Einsatz von Zehntklässlern der Klaus-Groth-Schule bedacht, die im Musikkurs unter Leitung von Lehrerin Sarah Howe zu den Liedern „Oh Bethlehem“, „Christmas Lullaby“, „Joy to he world“ und „Go tell it on the mountain“ Informationen zusammengetragen und als Notizen auf der Rückseite des Programmzettels verfasst hatten.

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