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Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 05:54 Uhr

Hauptausschuss : Braucht Uetersen diese Holding?

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Eher gedämpftes Interesse zeigten die Mitglieder des Hauptausschusses an dem Vorschlag von Dr. Harald Georg Schroers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft des Kreises Pinneberg mbH (WEP), die Stadt Uetersen über eine Kommunalholding an der Gesellschaft zu beteiligen. Gegenstand dieser Gesellschaft soll die gemeinsame Entwicklung und Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Strukturen der an der Holding beteiligten Kommunen im Kreis Pinneberg sein. Gefördert werden sollen Gewerbe- und Industrieansiedlungen, die Ansiedlung anderer Betriebe und die Durchführung von Projekten zur Beschaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen im Kreisgebiet.

shz.de von
erstellt am 11.Nov.2015 | 17:03 Uhr

Gesellschafter können neben der WEP und dem Kreis Pinneberg nur Kommunen im Kreisgebiet werden. Zum derzeitigen Zeitpunkt wird seitens der WEP, bei der der Kreis Mehrheitsgesellschafter ist, mit einer Beteiligung von elf Kommunen gerechnet, darunter alle Städte im Kreisgebiet, die bereits Interesse signalisiert hätten, so Schroers.

Ob Uetersen ebenfalls zu diesem Kreis zählen wird, bleibt abzuwarten, denn die Entscheidung über eine Beteiligung, die der Stadt einmalig 5000 Euro und jährlich für die laufende Betriebsführung 800 Euro kosten würde, bleibt abzuwarten.

Die Verwaltung hatte den Politikern mitgeteilt, dass es sich bei den jährlichen Kosten in Höhe von 800 Euro um eine zusätzliche freiwillige Leistung handele. Da die Stadt Uetersen mit dem Land einen öffentlich-rechtlichen Vertrag zur Gewährung von Konsolidierungshilfe abgeschlossen habe, sei sie verpflichtet, neu übernommene freiwillige Ausgaben durch Einsparungen oder Mehreinnahmen an anderer Stelle in gleicher Höhe zu kompensieren. Die benötigten Investitionsmittel in Höhe von 5000 Euro seien im Hinblick auf den Konsolidierungsvertrag dagegen unbedenklich.

Das Thema wurde zur weiteren Beratung zurück in die Fraktionen überwiesen und soll im Hauptausschuss am 8. Dezember erneut diskutiert werden. In den Raum gestellt wurde die Frage, was Uetersen von einer Mitgliedschaft habe. Denn viel Fläche für Ansiedlung von Gewerbe hat die Stadt mit ihren rund 11,5 Quadratkilometern nicht mehr. Eine Antwort des Referenten: Damit man wisse, was der Nachbar plane. „www.wep.de“

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