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Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 01:52 Uhr

Handball : Boje rettet Sieg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Aufgrund von verletzungsbedingten und studiumsbedingten Ausfällen sowie Abgängen tun sich die 1. Männer des TuS Esingen in dieser Hamburg-Liga-Saison bisher schwerer als erwartet. Am Sonnabend gastierten die Tornescher zum Kreis-Derby beim TSV Ellerbek II, der bis dato äußerst positiv überraschte und von seinen ersten neun Spielen nur zwei verlor.

shz.de von
erstellt am 01.Dez.2013 | 22:13 Uhr

In der Rudolf-Harbig-Halle waren es aber von Beginn an die Esinger, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Tobias Bombe erzielte von halbrechts aus das 0:1 (1.) und bis zur 17. Minute gaben die Esinger die Führung auch nicht mehr her. Angeführt vom überragenden Bombe, der einen „Bomben-Tag“ erwischte und nicht nur beim 0:2 ganz genau Maß nahm, ließen sich die Esinger auch vom zwischenzeitlichen Ellerbeker Ausgleich (6:6/17.) nicht beirren, sondern trafen danach viermal in Folge (6:10/22.). Während sich der Ellerbeker Keeper nach Daniel Günters 7:11 (24.) entnervt auswechseln ließ, war TuS-Torwart Benjamin Boje ein starker Rückhalt. Nachdem TuS-Trainer Jan-Henning Himborn kurz vor der Pause seine Auszeit genommen hatte, holte Timo Kreckwitz noch einen Siebenmeter heraus. Jannik Genz, der zuvor zwei Strafwürfe verwandelt hatte, scheiterte nun an Keeper Kevin Stumme, so dass es zur Pause 8:12 stand. Bis dahin war es ohne Frage die beste Saison-Leistung der TuS-Männer, die auch zu Beginn der zweiten Hälfte überzeugten. Als Bombe mit zwei weiteren Krachern das 10:15 und 10:16 erzielte (38.), sprach alles für einen klaren TuS-Sieg. Doch plötzlich trafen die Esinger nicht mehr: Zehn Minuten lang blieben sie torlos, während die Ellerbeker Tor um Tor verkürzten. Beim 13:16 hatten sie ihren Rückstand halbiert (41.) und glichen sogar zum 16:16 aus (48.). Den Ausgleich steckten die Esinger zunächst gut weg: Günter und Bombe trafen zum 16:18 (53.) und Boje parierte einen Siebenmeter. Doch kurz darauf glichen die Ellerbeker nicht nur abermals aus (18:18/ 55.), sondern gingen erstmals in Führung und sahen beim 20:18 (58.) sogar schon wie der sichere Sieger aus. Doch mit Glück, Moral und einem überragenden Boje drehten die Esinger die Partie noch einmal zu ihren Gunsten: Bombes 20:19 folgte ein Ellerbeker Lattentreffer, dann egalisierte Günter zum 20:20 (59.). Als noch 45 Sekunden zu spielen waren, nahm TSV-Trainerin Kathrin Herzberg ihre Auszeit. Der folgende Angriff misslang der Heim-Sieben, im Gegenzug traf Kreckwitz von rechts aus zum 20:21. Nun waren noch acht Sekunden zu spielen: Kreckwitz behinderte die Ellerbeker beim Anwurf und sah dafür die Rote Karte. Oliver Müllers finalen Wurf parierte Boje überragend und hielt seinem Team damit den verdienten Derby-Sieg fest!

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