POMM 91 : Blutspende mit Kamerabegleitung

In Zusammenarbeit mit dem DRK-Blutspendedienst Nord hatte der DRK-Ortsverein am 4. Juli zu seiner in diesem Jahr dritten Blutspendeaktion in die Begegnungsstätte POMM 91 eingeladen. Trotz Urlaubs- und Ferienzeit herrschte gleich zu beginn der Blutspendeaktion reger Betrieb.

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04. Juli 2012, 20:23 Uhr

Die mit der Organisation und dem Buffet zur Stärkung nach der Blutspende betrauten ehrenamtlichen DRK-Helferinnen hatten alle Hände voll zu tun. Routiniert nahm Sigrid Mansfeld die Anmeldungen der Spendenwilligen vor und die 15 für das Buffet zuständigen Helferinnen um Hertha Holstein füllten das Buffet immer wieder mit den vorbereiteten kulinarischen Köstlichkeiten auf und schenkten Kaffee und erfrischende Getränke aus. „Wir freuen uns sehr über die große Resonanz bei den Tornescher Blutspendeaktionen. Gerade in der Urlaubszeit ist das keine Selbstverständlichkeit. Wir danken allen Spendern und natürlich auch dem ehrenamtlichen DRK-Team vor Ort für die stets gute Organisation und das liebevoll zubereitete Buffet. Dieser ehrenamtliche Einsatz trägt dazu bei, dass die Blutspender gerne hierher kommen“, lobte Claudia Hammerich vom Blutspendedienst Nord die Blutspender und die Organisatoren der Aktion.

Im Gepäck hatte die Pressereferentin des Blutspendedienstes Nord zahlreiche Informationshefte zum neuen Blutspendeausweis, der ab diesem Jahr bis zum ersten Quartal 2013 bundesweit von den sieben DRK-Blutspendediensten für etwa 1,7 Millionen Blutspender eingeführt wird. In Bayern sowie bei einigen westlichen und östlichen Blutspendediensten hat er bereits die seit Anfang der 1950er Jahre traditionellen Blutspender- und Unfallhilfepässe ersetzt. Nun läuft die Aktion in Schleswig-Holstein und Hamburg an.

Auch alle Teilnehmer an der gestrigen Tornescher Blutspendeaktion werden, so sie ihre datenschutzrechtliche Einwilligung gegeben haben, in den nächsten Wochen den neuen Ausweis im Scheckkartenformat erhalten. Der neue Ausweis beinhaltet einen RFID-Chip, auf dem Name, Vorname, Geburtsdatum, Wohnanschrift, Spendernummer des ausgestellten Blutspendedienstes, die Anzahl der geleisteten Blutspenden und die Blutgruppe mit Rhesusfaktor gespeichert.

Die Postanschrift ist nur noch auf dem Chip gespeichert, bei einer Adressänderung muss kein neuer Ausweis mehr ausgestellt werden, denn die neue Anschrift wird im Anmeldecomputer erfasst und die Daten dann automatisch auf der Karte gespeichert. „Manche Blutspender hatten aufgrund von Wohnungswechsel oder weil sie in Bereichen unterschiedlicher DRK-Blutspendedienste an Spendenaktionen teilnahmen, mehrere Spenderausweise. Der einheitliche Blutspendeausweis wird nun bei allen DRK-Blutspendediensten für die Nachweisführung der Blutspenden ausreichen“, betont Claudia Hammerich.

Diese Informationen gab die Pressereferentin des DRK- Blutspendedienstes Nord auch in einem Interview, das ein Team des Schleswig-Holstein Magazins mit ihr im Rahmen der Tornescher Blutspendeaktion führte. Redakteur Martin Dommer, Kameramann Andreas Berger und der für den Ton verantwortliche Mitarbeiter Frank Makoben waren nach Tornesch gekommen, um für die gestrige Abendsendung des Schleswig-Holstein Magazins einen Beitrag über die neuen Blutspendekarten zusammenzustellen. Eine Wiederholung der Sendung erfolgt heute um 10 Uhr auf NDR.

Auch bei den noch zwei verbleibenden Blutspendeaktionen in diesem Jahr in Tornesch werden Einwilligungserklärungen für den neuen Blutspendeausweis ausliegen.

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