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Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 03:00 Uhr

Joergen Habedank : Blickfang: Glasmalerei

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In seinem Atelier in der „Alten Mühle“ an der Friedrichstraße steht noch ein Entwurf für ein Glasbild, das Joergen Habedank als Auftragswerk für das Bürogebäude der Industrie- und Handelskammer zu Kiel geschaffen hat und das im Foyer des modernen Gebäudes zu einem wahren Blickfang geworden ist.

shz.de von
erstellt am 30.Jan.2013 | 20:28 Uhr

Mit einer Höhe von 6,30 Metern und einer Breite von 1,20 Metern ist sein Kunstwerk „Aufstieg ins Licht“ das größte hinterleuchtete Glasbild in ganz Schleswig-Holstein. Nach einer Ausstellung mit Bildern und Glaselementen im Kieler IHK-Gebäude hatte Joergen Habedank im vergangenen Jahr den Auftrag für eine Glasgestaltung in dem Bürogebäude erhalten. Die Entwürfe dazu hat er in seinem Atelier erstellt, die Umsetzung auf Glas erfolgte dann in Zusammenarbeit mit der Glaswerkstatt Rothkegel in Würzburg. „Die Werkstatt arbeitet international mit Künstlern zusammen. Die Glasmaler verstehen es wunderbar, die künstlerischen Vorstellungen umzusetzen“, lobt Joergen Habedank die Zusammenarbeit. Er und Glasmaler der Werkstatt haben die Entwürfe auf das Glas übertragen. Die Farbe wurde in drei Schichten in das Glas eingebrannt und anschließend die Glasscheiben zu Einscheibensicherheitsglas und zu Verbund- sicherheitsglas weiterverarbeitet.

Das Kunstwerk besteht aus drei Glasscheiben, von denen eine etwa 110 Kilogramm wiegt. Den Transport nach Kiel hat die Werkstatt ausgeführt. Auch bei der Montage vor Ort konnte sich Joergen Habedank auf das Know-how der Werkstatt verlassen. „Es war schon ein kleines Abenteuer“, so Habedank. Aufmontiert wurde das Glaskunstwerk auf einen nur sechs Zentimeter tiefen Lichtkasten eines Kieler Unternehmens für Lichttechnik. Die dimmbaren LED-Leuchten verleihen dem farbigen Glasensemble durch die Beleuchtung zusätzliche Wirkung.

Bei der Einweihung des Kunstwerkes vor wenigen Wochen sei die Resonanz der Auftraggeber, der Mitarbeiter und Besucher des IHK-Bürogebäudes sehr positiv gewesen, so Joergen Habedank. Er hat bereits mehrere Glasmalereien für Raumgestaltungen sowie für sakrale Gebäude geschaffen.

„Meist wird Glasmalerei nur mit sakraler Raumgestaltung verbunden. Doch moderne Glasmalerei lässt sich auch wunderbar für die Gebäudegestaltung und Bürogestaltungen einsetzen und verleiht zu einem unverwechselbaren Gesicht“, betont Joergen Habedank. Aktuell arbeitet er an einer Glasgestaltung für Fenster im Eingangsbereich einer Itzehoer Firma sowie an Glasmalerei für einen Raum der Stille in der Schweiz und einem Hospiz in Neubrandenburg.

Im Sommer beteiligt sich der Künstler in Holland an einer Ausstellung mit Malerei und Glasstehlen für den Außenbereich.

Wer mit Joergen Hadebank über Malerei und Glasgestaltung jeglicher Art ins Gespräch kommen möchte, ist im Atelier „Alte Mühle“, Friedrichstraße 21a willkommen.

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