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Uetersener Nachrichten

18. November 2017 | 17:07 Uhr

Handball : Blatt wurde gewendet

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nach drei Begegnungen ohne Sieg (das Pokalspiel in Norderstedt eingerechnet) konnten die Landesligaherren des TSV Uetersen mit 34:32 (17:19) bei der HG Barmbek II einen doppelten Punktgewinn einfahren.

shz.de von
erstellt am 13.Dez.2011 | 21:27 Uhr

Ausschlaggebend für den Erfolg waren letztendlich der Torwartwechsel in der Halbzeitpause und die Umstellung in der Abwehr.

Zum Spiel: In der Sporthalle Langenfort lief die Begegnung vorerst hin und her. Uetersen führte nach zehn Minuten zwar mit einem Treffer (8:7), aber richtig rund lief es nicht. Das offene Spiel schlug zugunsten von Barmbek um (20. Minute 12:10) und die Heimsieben blieb weiter bis zum Pausenpfiff immer mit zwei Toren vorn.

„Im Angriff haben wir zwar gut gespielt und auch getroffen, aber unsere Abwehrarbeit war lückenhaft. Das hat Barmbek dann auch ausgenutzt“, so TSV-Trainer Marc Neumann zur ersten Halbzeit.Für die zweite Halbzeit sollte dann der Hebel umgelegt werden, um auf die Siegerstraße zu gelangen.

Während der „Kabinenansprache“ wurde Oldie Kai Röhl für Benjamin Boje (er hatte einige unglückliche Tore eingefangen) zwischen die Pfosten beordert und die Abwehr vor ihm wurde umgestellt. Uetersen rückte von der 5:1-Deckung ab und nur die beiden Außenspieler der Barmbeker wurden gepresst. Wie sich im Verlauf der zweiten 30 Minuten herausstellte, waren dieses dann auch die Weichen zum späten Erfolg.

Im Abwehrverhalten wurde gut verschoben und Röhl hielt einige wichtige Bälle. Dazu übte der Angriff viel Druck auf die Barmbeker Abwehr aus. Aber obwohl von Uetersen die sich bietenden Chancen genutzt wurden, blieb es vorerst bei einer Zwei-Tore-Führung für Barmbek. „Da haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht“, so Uli Maß.

Ab der 40. Minute (23:23) konnte sich Uetersen dann Vorteile erspielen. Dieses selbst zweimal in Unterzahl. Mit einer Mini-Führung von ein bis zwei Toren für Uetersen blieb es ein enges Spiel, weil die TSVer es vergaßen, den „Sack zuzubinden“. Als man dann aber in der 59. Minute mit 34:31 in Führung gehen konnte, war man auf der Siegerstraße, Barmbek gelang nur noch der Anschlusstreffer zum 34:32-Endstand.

Fazit: Alle eingesetzten Spieler haben gut gekämpft. Maximilian Ladiges hat vor seinen Abschlüssen die richtigen Entscheidungen getroffen und kam so auf neun Feldtore. Dass Uetersen erneut nach Rückständen ins Spiel kam, zeigt, dass die Stimmung in der Mannschaft super ist. Jetzt soll auch das Stelbstvertrauen wiederkommen. Es spielten: Benjamin Boje Kai Röhl – Jan-Eric Pietsch (8 Tore/3 Siebenmeter), Maximilian Ladiges (9), Alexander Farr (7), Torben Lötje (5), Gordon Gruschinske (3/1), Tim Redeker (2), Uli Maß, Steffen Czwalinna, Andre Janert.

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