Fußball : Blamage für TSV

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Zu ihrem zweiten Heimspiel in Folge empfingen die 1. Herren des TSV Uetersen am Sonntag mit dem SC Concordia II das sportliche Schlusslicht der Landesliga. Dabei wäre ein Traumstart möglich gewesen, doch nach einem Freistoß von Florian Blaedtke ging Martin Bushajs Flugkopfball deutlich über das Ziel (2.) und nach Gezim Sabanis Rechtsflanke köpfte Marc Güldener den Ball aus vier Metern am langen Pfosten vorbei (4.). Die dritte gute Chance vergab nach Veton Hajrizis schönem Pass Blaedtke, dessen Schlenzer der SCC-Keeper fing (5.).

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30. Oktober 2011, 21:26 Uhr

Nachdem besagtem Torwart ein Rückpass fast ins eigene Tor gesprungen wäre (8.), konnten sich die Gäste im Rosenstadion zunehmend besser befreien. „Wir haben nur in den ersten zehn Minuten Fußball gespielt, danach nicht mehr“, fand Jörn Borstelmann, zusammen mit Heiko Waschatz Trainer in Uetersen, deutliche Worte.

In der elften Minute musste TSV-Torwart Christoph Richter erstmals eine Flanke abfangen, wenig später flog der erste Torschuss der Gäste nach einem Konter links am Ziel vorbei (12.). Die Uetersener agierten nun zu einfallslos und rückten nicht mehr entschlossen genug nach, so dass die Gäste nun viel Platz hatten – und nur knapp das 0:1 verpassten, als der Ball im Außennetz des Uetersener Gehäuses zappelte (23.). Dann gab es wieder eine Druckphase der Hausherren: Ein Lupfer von Michael Rübling, der einzigen echten TSV-Spitze, flog knapp am langen Eck vorbei (30.), zwei Sabani-Flanken wurden geklärt (33.). Nach einem Gäste-Freistoß konterten die Uetersener, aber Güldener sprang der Ball zu weit vom Fuß (34.).

Nach einem guten Pass von Konstantin Rischuk, der sich über rechts nach vorne geschlichen hatte, nahm Blaedtke den Ball nicht optimal an; sein Schuss flog links vorbei (36.). Einem Geniestreich von Güldener, der die Kugel von links aus spitzem Winkel am kurzen Pfosten vorbei ins Netz setzte (der Keeper hatte mit einer Flanke gerechnet), war die 1:0-Führung zu verdanken (37.). Anschließend ließen die Rosenstädter die Zügel zu sehr schleifen. „Wir haben zwar nach der Pause versucht, Druck aufzubauen, aber da kam nicht viel“, sagte Borstelmann. Nach einem von „Cordi“ kurz ausgeführten Eckstoß landete der Ball unhaltbar für Richter zum 1:1 im Winkel (55.). Anschließend kamen die Gäste aus Hamburg-Wandsbek bei ihren Kontern dem Siegtor näher als die Uetersener, spielten ihre Gegenstöße aber nicht bis zum Ende aus. In der Schlussminute verstolperte Rübling, bei einem Uetersener Konter nach einer SCC-Ecke, die finale Siegchance. „Jeder blamiert sich, so gut er kann“, schimpfte Borstelmann, nachdem Concordia II nach zuvor zwölf Pleiten erstmals in dieser Saison gepunktet hatte.

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