Patenschaft : Birkenschößlinge wurden entfernt

Seit 2005 besteht zwischen der Klaus-Groth-Schule und der Kulturgemeinschaft eine Patenschaft. Im Rahmen dieser Patenschaft haben die Klaus-Groth-Schüler im naturwissenschaftlichen Unterricht und in Projekten die Möglichkeit, das Naturschutzgebiet Liether Kalkgrube in Klein Nordende als „Klassenzimmer im Grünen“ vielfältig zu nutzen. Zudem tragen die Schüler in Zusammenarbeit mit Mitgliedern der Kulturgemeinschaft aus dem Arbeitskreis Liether Kalkgrube durch Pflegeaktionen zum Erhalt dieses nationalen Geotops bei.

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14. November 2013, 20:24 Uhr

Vor wenigen Tagen waren Jugendliche der Klasse 10d mit ihrer Klassenlehrerin Karen Strenge, die gleichzeitig betreuende Lehrkraft der Schulpatenschaft mit der Liether Kalkgrube ist, in Klein Nordende vor Ort. Gemeinsam mit Mitgliedern der Kulturgemeinschaft entfernten die Jugendlichen in der ehemaligen Sandentnahmestelle Birkenschößlinge, damit dort die interessanten und wertvollen geologischen Strukturen sichtbar bleiben und nicht im Laufe der Jahre durch einen Birkenwald überwuchert werden. Ausgestattet mit Garten- und Astscheren schnitten die Jugendlichen nach entsprechender Einweisung die Birkenschößlinge kurz über dem Boden ab, so dass im nächsten Jahr keine Birkensamen ausgestreut werden können. „Seit vier Jahren führen Schülerinnen und Schüler in jedem Herbst diese Arbeiten in dem Bereich durch. Und es sind bereits deutliche Erfolge zu erkennen. Der Birkenbewuchs geht von Jahr zu Jahr zurück“, berichtet Karen Strenge. Trotzdem hatten die Mädchen und Jungen der 10d genug zu tun. Drei Stunden haben sie intensiv gearbeitet und kamen sogar ein bisschen ins Schwitzen. Das Wetter war gut und die Stimmung auch.

Die Zehntklässler waren nach der Mittagsfreizeit eigenständig auf ihren Fahrrädern zur Kalkgrube gefahren. Eigentlich stand Chemie- und Weltkundeunterricht auf dem Stundenplan. Aber in Absprache mit den Lehrkräften leisteten die Schüler einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz.

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