zur Navigation springen

Politik : Bildung kostet Geld – auch bei den Kleinen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wie gut, dass Investitionen auch Gemeinden erlaubt sind, die einen Vertrag zur Konsolidierung mit dem Land abgeschlossen haben. Die Rosenstadt darf daher Gelder anfassen, um damit zum Beispiel ihren Kindergarten „aufzuflitzen“. Und der hat es offensichtlich nötig. 40 Jahre ist er gerade geworden, den Räumen sieht man das Alter zum Teil an. Davon konnte sich der Bildungsausschuss am Donnerstag ein eigenes Bild machen. Die Mitglieder besuchten das Gebäude an der Herderstraße sowie die „Außenstelle“ am Esinger Steinweg.

So mancher Wunsch wurde den Entscheidungsträgern mit auf den Weg gegeben. So seien einige Decken auszuwechseln, wurde ihnen mitgeteilt, um den Lärmpegel zu reduzieren. Auch Kinderküchen für einige Gruppen wünscht man sich. Koch Marc Hellmund unterstrich diese Idee, weil sie pädagogisch wertvoll sei. Schließlich sollten schon Kinder lernen, wie gesundes Essen zubereitet wird. Dann zwängte sich die Besuchergruppe in die viel zu kleine Küche, die dem Stand der Technik und der Vorschriftenlage schon lange nicht mehr entspricht. Der diesbezügliche Handlungsbedarf ist daher sehr hoch. Das Problem: Ein solches Bauvorhaben (Küchenerweiterung – und -modernisierung) zieht schnell Kosten in Höhe von mehr als 100000 Euro nach sich.

Die Außenstelle wird derzeit nur zum Teil genutzt. Die Kellerräume stehen als Gruppenräume nicht zur Verfügung, weil dort ein zweiter Fluchtweg fehlt. Der Wunsch nach einem Notausgang wurde daher an die Politiker herangetragen. Empfohlen wurde, zur weiteren Kostenermittlung das Bauamt einzuschalten. Mitarbeiter sollen sich vor Ort einen eigenen Eindruck machen und der Politik berichten.

Der Bildungsausschuss nahm aber auch wahr, mit wieviel Liebe und Verantwortung die Kindererziehung in der städtischen Kita stattfindet und somit die gute Arbeit der Erzieher. Die Politiker werden sich zu gegebener Zeit mit der Thematik „Kita“ näher befassen. Unter Umständen „im Schulterschluss mit dem Bauausschuss.

zur Startseite

von
erstellt am 23.Mai.2014 | 21:55 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert