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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 10:44 Uhr

Besuch : Bildung ist das A und O

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sie kam in edler, silberweiß glänzender Tunika auf Einladung der Christdemokraten in die Nordakademie und da sie noch verhältnismäßig neu ist im Ministerreigen der Bundesregierung, wusste eigentlich kaum einer der rund 60 Besucher etwas über sie. Nicht mal, dass die Bildungsministerin Professor Johanna Wanka jahrelang Nachbars Bildungsministerin in Niedersachsen war.

shz.de von
erstellt am 05.Sep.2013 | 18:33 Uhr

Als sie die Wahlkampf-Veranstaltung verließ, hatte die Nachfolgerin von Annettte Schavan sichtlich Eindruck hinterlassen. Klug hatte sich die von Dr. Ole Schröder kurz vorgestellte Bildungsministerin auf große Wahlkampf-Scharmützel erst gar nicht eingelassen und die Politik der Bundesregierung aus der Sicht ihres Ministeriums aufgedröselt. Schon allein die Innovationsstrategie müsse auf viele Fakten der Forschung fußen, denn der Wettbewerb der Industrienationen werde immer härter, und da gelte es, immer qualifizierteres Wissen einzusetzen.

Und das koste Geld, das zu zwei Dritteln aus der Wirtschaft komme und sich auch für die rentieren müsse, sei es bei den Energiepreisen, der demografischen Entwicklung und damit auch den Renten, der Mobilität und der Verkehrs-Infrastruktur, der Gesundheit und damit der Forschung in den entsprechenden Zentren.

Unbedingt erforderlich sei für all das eine maximal gute Ausbildung, so die Ministerin. Festhalten wolle die Regierung an der dualen Ausbildung, wichtig sei ihr aber auch die Durchlässigkeit beim Hochschulzugang: Auch Menschen ohne Abitur, aber mit einer abgeschlossenen Ausbildung und einer dreijährigen Praxis sei im Rahmen des Hochschulpaktes ein Studium zu ermöglichen.

In der Schulpolitik seien gerade die Bundesländer wie Bayern und Sachsen besonders erfolgreich, in „denen nicht dauernd etwas geändert wurde.“ verteidigte Johanna Wanka den Förderalismus. Außerdem gebe es eine halbe Milliarde Euro für die Qualtitätsverbesserung der Lehrerausbildung. Einzige Bedingung: Anerkennung der Lehrerausbildung aus jedem Bundesland in jedem Bundesland.

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