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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 12:02 Uhr

Bilanz nicht mehr positiv

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Seit dem ersten Spieltag (23:19-Sieg gegen das Elmshorner HT) hatten die 1. Frauen des TuS Esingen durchgehend eine positive Saison-Bilanz in der Hamburg-Liga. Doch damit ist es seit Sonnabend vorbei: Weil die Tornescherinnen gegen die Halstenbeker TS/Blau-Weiß 96 Schenefeld mit 27:29 verloren, weisen sie nun neben sieben Siegen und einem Unentschieden auch sieben Niederlagen auf, was in der aktuellen Tabelle 15:15-Punkte bedeutet.

shz.de von
erstellt am 09.Feb.2016 | 19:10 Uhr

„Eigentlich war es über 60 Minuten ein ausgeglichenes Spiel“, berichtete TuS-Trainer Jan-Henning Himborn. Die Gäste erwischten allerdings den besseren Beginn und trafen in den ersten beiden Minuten zweimal. Für die personell arg dezimierten Tornescherinnen, denen nur zwei gesunde Damen-Spielerinnen zur Verfügung standen (einige wirkten zudem angeschlagen mit), gelang Nane Hauschildt jeweils per Siebenmeter der erste Ausgleich (4:4/8.) und auch die erste Führung (5:4/ 9.). Beim Stand von 14:13 nahm Himborn seine Auszeit (26.). Ein Fehlwurf von Anna-Cathleen Theel verhinderte anschließend eine Zwei-Tore-Führung; darauf folgten dann drei Gegentreffer hintereinander zum 14:16-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel ging es weiterhin äußerst eng zu. In der 41. Minute musste Jessica Krass, die bis dahin sechs Paraden gezeigt hatte, verletzt passen; fortan hütete Marie Lohmann das TuS-Tor und glänzte in den verbleibenden 19 Minuten mit ebenfalls starken sechs Rettungstaten. Als es 20:22 stand, meldete Himborn erneut Redebedarf an (47.).

Tatsächlich gelang den Gastgeberinnen beim 23:23 (49.) und 24:24 (51.) noch zweimal der Ausgleich. Bis zum 26:27 von Jane Becker, die wieder einmal die beste TuS-Schützin war (58.), blieb die Partie offen. „Dann hat sich der Gegner aber auf drei Tore abgesetzt ‒ und diesen Rückstand konnten wir nicht mehr aufholen“, sagte Himborn. In der Schlussminute verkürzte Mandy Brüggemann nur noch zum 27:29-Endstand.

Vor allem die Treffsicherheit von Katharina Schmidt wurde erneut schmerzlich vermisst. „Wir pfeifen personell aus dem letzten Loch und hatten wieder einmal Pech bei insgesamt vier Pfostenwürfen“, so Himborn, der zu dem Schluss kam: „Uns fehlt das nötige Quäntchen Glück ‒ aber dafür können wir uns auch nichts kaufen!“ Während Halstenbek/Schenefeld durch den Sieg vom vierten auf den zweiten Rang kletterte und im Rennen um den Aufstieg in die Oberliga bleibt, schrumpfte der Vorsprung der TuS-Frauen auf den ersten Regel-abstiegsplatz auf neun Punkte. „Wir brauchen einfach mal wieder einen Sieg“, sagte Himborn, dessen Team nur einen Zähler aus den bisherigen vier Rückrunden-Spielen holte, fast schon flehentlich.

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