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Uetersener Nachrichten

22. August 2017 | 08:09 Uhr

BI-Einsatz in roten Jacken

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit ihren roten Windjacken und der Aufschrift „Tornesch: Dorfbahnhof? Nein Danke!“ werden die Mitglieder der gleichnamigen Bürgerinitiative (BI) bei ihren Unterschriftensammlungen für RE-Halte am Tornescher Bahnhof nun leicht erkennbar sein. Die Windjacken wurden von den Stadtwerken Tornesch gesponsert.

Fast 6000 Unterschriften haben Initiatorin Gisela Hüllmann und ihre Mitstreiter bereits gesammelt. „Es stehen noch die Rückläufe von den großen Unternehmen in Tornesch aus. Da kommen bestimmt noch einmal viele Unterschriften zusammen, denn viele Arbeitnehmer nutzen ja täglich die Bahn, um nach Tornesch zu kommen“, so Gisela Hüllmann. In den nächsten Wochen wollen die Mitglieder der Bürgerinitiative Pendler am Bahnhof ansprechen und um Unterstützung der Forderung nach RE-Halten durch Unterschriften bitten. „Bei unseren Unterschriftensammlungen sind wir bisher nur auf positive Resonanz gestoßen“, berichtet Jutta Trieb. Inzwischen gehören der BI 13 Mitglieder an, die Unterschriftenlisten verteilen oder direkt im Gespräch mit Bürgern um Unterschriften bitten. „Wir werden demnächst auf dem Uetersener Wochenmarkt einen Stand aufbauen und Unterschriften sammeln“, kündigt BI-Sprecherin Gisela Hüllmann an. Sie ist unter Telefon 04122/51525 zu erreichen und freut sich über jede Unterstützung.

In einem von der Stadt in Auftrag gegebenen Gutachten wurde prognostiziert, dass die Zahl der Ein- und Ausstiege am Bahnhof aufgrund der wachsenden Einwohner- und Arbeitsplätzezahl in Tornesch und der unmittelbaren Region von bislang etwa 3360 am Tag auf 3790 ansteigen würden. Und dass, sollte eine weitere Bahnlinie halten, sogar ein Wachstum um etwa 1000 zusätzliche Ein- und Ausstiege zu erwarten sei. „Mehr Zughalte hätten somit auch einen positiven Effekt für die Region und für die Bahn“, betont Gisela Hüllmann.

Bürgermeister Roland Krügel bohrt seit Jahren in dicken Brettern. Immer wieder führte er Gespräche mit Entscheidungsträgern in den Kieler Ministerien und bei der Landesverkehrsgesellschaft, die den Schienenpersonennahverkehr in Schleswig-Holstein organisiert. „Wir wollen, dass bei uns alle halbe Stunde ein Zug nach Hamburg Hauptbahnhof und Altona hält“, fordert Bürgermeister Krügel.

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember reduzieren sich die Zughalte in Tornesch von 51 auf 44. Aus einer Verbindung, die mehrmals am Tag nach Kiel und Hamburg führte, wird ein Regionalexpress, der dann aber nicht in Tornesch hält.

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erstellt am 24.Okt.2014 | 21:27 Uhr

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