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Uetersener Nachrichten

20. November 2017 | 14:59 Uhr

Kita-Streit : BfB erkennt keinen Fehlbedarf

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Uetersen: Eltern fragen − Politiker antworten.

shz.de von
erstellt am 12.Mai.2017 | 12:00 Uhr

Uetersen | Ihre Übergabe von mehr als 500 Unterschriften, in denen sich Eltern Uetersener Kindergartenkinder gegen eine Erhöhung der Gruppenstärke von 20 auf 22 Kinder zur Schaffung von mehr Betreuungsplätzen aussprachen, verbanden die Vertreterinnen von drei Kindergärten im jüngsten Bildungsausschuss mit Fragen an die Politiker. Sie wollten wissen, was die Ratsherren und -frauen gedenken zu tun, um den Fehlbedarf von 60 Elementarplätzen auszugleichen, dringend benötigte Ganztagsplätze im Krippen- und Elementarbereich zu schaffen, die Qualität in der Betreuung zu gewährleisten und die Erzieher zu entlasten. Die Antworten fielen nach der einstimmigen Beschlussfassung, unter der Trägerschaft der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Uetersen, eine Kita mit zwei naturnahen Krippengruppen auf dem Gelände des Waldkindergartens im Bereich Langes Tannen zu schaffen, kurz und bündig aus.

Die BfB-Politiker betonten, dass es im Bereich der Elementarplätze keinen Fehlbedarf geben würde, die Sozialdemokraten verwiesen auf ihre im Bildungsausschuss eingebrachten Überlegungen zu Anbauten und Umstrukturierungen in verschiedenen Kindergärten und die Christdemokraten auf die ebenfalls erfolgte Beschlussfassung zur Beauftragung der Verwaltung, alle Kita-Träger für Bewerbungen zur Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen anzuschreiben.

Auf die Frage nach der Entlastung des Erzieherpersonals merkten die BfB-Politiker an, dass die Gruppenstärke bei 20 Kindern geblieben ist. Die SPD-Ausschussmitglieder betonten, dass sie den Erzieherschlüssel von 1,5 für nicht mehr für zeitgemäß halten und auf politische Entscheidungen höherer Ebene hoffen. Dieser Meinungsäußerung schlossen sich die CDU-Politiker an. Die Fragen nach der Kita-Qualität bezogen die Politiker mit ihren Antworten auf bauliche Gegebenheiten. Die Elternvertreterinnen meinten allerdings die Schaffung von Voraussetzungen, Kindern durchgängig den Besuch einer Kita-Einrichtung vom Krippenalter bis zum Schuleintritt zu ermöglichen. Das war aber kein Thema der Politiker im Ausschuss.
 

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