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Fritz-Reuter-Schule : Beste Förderung gewährleistet

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Mit den Erstklässlern wurden an der Fritz-Reuter-Schule auch zwölf Kinder aus dem Kreisgebiet begrüßt. Sie besuchen die an der Grundschule neu eingerichtete Sprachheilintensivmaßnahme (SIM). Die Mädchen und Jungen erhalten durch sprachheilpädagogisch geschulte Lehrkräfte und Erzieherinnen eine optimale Förderung mit dem Ziel, zügig in die Grundschulen ihrer Heimatorte integriert werden zu können.

Bislang wurden Kinder im Alter der Schuleingangsphase mit starken sprachlichen Defiziten in Landesförderzentren betreut. Diese Zentren werden nun aufgelöst und der Kreis Pinneberg hat in Rellingen an der Caspar-Voght-Schule und in Tornesch an der Fritz-Reuter-Schule für betroffene Kinder insgesamt 24 teilstationäre SIM-Plätze eingerichtet. Zwischen dem Kreis als Leistungsträger und der Stadt Tornesch als Leistungserbringer wurde für ein Jahr eine Leistungs- und Prüfungsvereinbarung geschlossen. Die Sprachheilintensivmaßnahme soll jedoch nicht nur für ein Jahr in Tornesch etabliert sein. Sie ist grundsätzlich für Dauer angelegt und kann nach Ablauf des jeweiligen Schuljahres bei Bedarf angepasst werden.

Politik und Verwaltung hatten nicht lange überlegt, als der Kreis nach Standorten für die beiden Sprachheilintensivmaßnahmen suchte. Stand doch an der Fritz-Reuter-Schule ein für Belange von Grundschulkindern ausgestatteter Raum mit moderner Küchenzeile zur Verfügung. Der neben der Turnhalle gelegene Raum wurde in den vergangenen Jahren von der Betreuungsklasse, dann von der VHS-Lerninsel und ein Jahr lang vom DRK-Kindergarten genutzt. Nun ist er der Klassenraum „Simsalabim“ für zwölf Mädchen und Jungen aus dem Kreis, die vom Schulamt für etwa ein Schuljahr in die Sprachheilintensivmaßnahme integriert worden sind. Der Schülertransport erfolgt mit einem Sammeltaxi.

„Wir heißen die SIM-Kinder herzlich willkommen“, so Gudrun Rechter, Schulleiterin der Fritz-Reuter-Schule. Sie betonte, dass die Kinder in Projekte und Aktivitäten der Schule einbezogen werden. Bürgermeister Roland Krügel und Sabine Kählert, Leiterin des Amtes für soziale Dienste, wünschten den Lehrkräften und Erzieherinnen der Sprachheilintensivmaßnahme viel Erfolg. Klassenlehrerin ist die Fritz-Reuter-Schullehrerin Stefanie Schiburr. Unterrichtet werden die Kinder zudem von Margret Kowalski sowie Bettina Scholz, Sonderschullehrerinnen mit Schwerpunkt Sprachheilpädagogik vom Förderzentrum Uetersen.

Nach Unterrichtsende werden die Kinder von den Erzieherinnen Christine Bornau und Mareike Gerig bis 15.30 Uhr mit gezielter Fortsetzung der Förderung betreut. Auch mit Mittagessen werden die SIM-Kinder versorgt.

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erstellt am 12.Aug.2013 | 19:03 Uhr

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